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Leistungen

Vendor-unabhängige Hardwarewartung für Rechenzentren

TechCare wartet Server, Storage, Netzwerk und Tape-Hardware aller großen Enterprise-Hersteller — auch nach Werksgarantie und nach End-of-Service-Life. Ein Vertrag, ein Ansprechpartner, OEM-Original-Ersatzteile, deutschsprachiger Service. SLA von Parts Only bis 24×7×4. 30–70 % unter OEM-Listenpreis. Festpreis-Angebot in 48 Stunden.

Was wir warten

Sechs Service-Kategorien decken den kompletten Datacenter-Stack ab — von Compute über Storage bis Networking, Backup, Power und Spezial-Hardware. Jede Kategorie mit Original-Ersatzteilen, deutschsprachigem Service-Desk und SLA-Stufen bis 24×7×4.

28 OEMs in einem Vertrag Eine zentrale Coverage-Liste statt fragmentierter OEM-Verträge. Wir warten Hardware aller großen Enterprise-Hersteller mit OEM-Originalersatzteilen und einheitlichen SLA-Stufen.
ServerStorageNetzwerkSecurityBackup & TapePower & USV
APCAristaBrocadeCheck Point Cisco Dell Diebold NixdorfEatonExtreme NetworksF5Fortinet Fujitsu Hitachi HPE Huawei IBM JuniperLenovo NetApp NutanixNVIDIA Oracle Palo Alto NetworksPure StorageQuantumSupermicroVeritasVertiv

Plus Legacy-Generationen aller gelisteten Hersteller über offizielles EOSL hinaus. Bei seltenen Hardware-Lines sprechen Sie uns an — wir prüfen Coverage individuell.

SLA-Stufen — Reaktionszeit nach Bedarf

Nicht jede Hardware braucht 24×7×4. Test- und Entwicklungssysteme oft nur Parts Only, Produktionssysteme im Mittelstand häufig NBD oder 9×5×4, Hochverfügbarkeitssysteme 24×7×4 oder 24×7×2. Wir empfehlen pro System die wirtschaftlichste Stufe — Sie zahlen nicht für SLA-Niveaus, die der Workload nicht braucht.

SLA-Stufe Verfügbarkeit Reaktion vor Ort Typischer Einsatz
Parts Only Werktags Ersatzteilversand kein Vor-Ort-Service Test- & Entwicklungssysteme, kalte Reserve
NBD 9×5 (Werktags 8–17 Uhr) nächster Werktag Office-IT, sekundäre Workloads
9×5×4 9×5 (Werktags 8–17 Uhr) 4 Stunden Mittelstand-Produktion, Filial-Server
24×7×4 24×7 inkl. Wochenende & Feiertage 4 Stunden Datacenter-Produktion, Storage, Core-Netzwerk
24×7×2 24×7 inkl. Wochenende & Feiertage 2 Stunden Hochverfügbarkeit, Bank/Versicherung, Klinik

Mischbetrieb möglich: pro System eigene SLA-Stufe innerhalb desselben Vertrags. Wir empfehlen die Stufen pro Asset im TPM-Audit.

Was wir konkret leisten

Vom ersten Audit bis zur 24/7-Hotline — fünf Bausteine, die einen TechCare-Wartungsvertrag von einem reinen Ersatzteil-Lieferanten unterscheiden.

Bestandsaufnahme & TPM-Audit

Wir prüfen Ihren Hardware-Bestand auf Wartbarkeit, EOSL-Status, OEM-Restlaufzeiten und SLA-Bedarf pro System. Ergebnis: ein priorisierter Migrations-Plan mit Einsparpotenzial.

Festpreis-Angebot in 48 h

Auf Basis Ihrer Bestandsliste liefern wir innerhalb von 48 Stunden ein verbindliches Festpreisangebot — vergleichbar zur OEM-Wartung, mit transparentem Vertragsentwurf.

Migrations-Onboarding ohne Downtime

Übergang von OEM-Wartung zu TPM ohne Service-Unterbrechung: Asset-Discovery, Spare-Parts-Vorhaltung, technische Übergabe, dann Live-Schaltung des Vertrags.

24/7-Service-Desk DE/EN

Deutsch- und englischsprachige Hotline rund um die Uhr, Eskalationspfad zum Engineer Level 3, Tickets in 15 Minuten Erstreaktion. Kein Routing über Off-Shore-Center.

Multi-Vendor-Single-Contract

Ein Vertrag für HPE, Dell, IBM, Cisco, NetApp, Fujitsu und 20+ weitere Hersteller. Eine Rechnung, ein Ansprechpartner, einheitliche SLAs — statt fragmentierter OEM-Verträge.

Häufige Fragen zur TPM-Wartung

Was ist Third Party Maintenance (TPM) eigentlich?
TPM ist Hardwarewartung durch einen unabhängigen Anbieter statt durch den OEM. Wir liefern dieselben Original-Ersatzteile, denselben Service-Umfang (Diagnose, Vor-Ort-Einsatz, Eskalation) und vergleichbare oder strengere SLAs — aber zu 30–70 % geringeren Kosten. Möglich, weil wir keine Hardware-Neuverkaufs-Marge haben und schlanker organisiert sind.
Wie schnell wird Ersatzhardware geliefert?
Abhängig von der SLA-Stufe: Bei 24×7×4 ist innerhalb von 4 Stunden ein Engineer mit Original-Ersatzteil vor Ort. Bei NBD am nächsten Werktag. Wir betreiben Spare-Parts-Hubs in Deutschland für die häufigsten Modelle (HPE ProLiant, Dell PowerEdge, Cisco Catalyst, NetApp FAS) — diese sind binnen 2 Stunden fahrbereit.
Was passiert mit der Werksgarantie, wenn wir auf TPM wechseln?
Die Werksgarantie bei Neuhardware bleibt unberührt — sie gilt unabhängig vom Wartungsvertrag, wenn die Hardware Original-Ersatzteile bekommt. Wir nutzen ausschließlich OEM-Original-Spares. Erst nach Ablauf der Werksgarantie greift unser Wartungsvertrag voll. Das Common-Misconception, TPM würde Garantie aushebeln, stimmt schlicht nicht.
Wie funktioniert Wartung nach End-of-Service-Life (EOSL)?
Genau so wie davor — nur dass der OEM den Service nicht mehr anbietet. Wir halten Ersatzteile aus eigenen Lager-Hubs, dekommissionierten Anlagen und zertifizierten Refurbishern. Für gängige Plattformen wie HPE ProLiant Gen8/Gen9, Dell PowerEdge R720/R730, Cisco Catalyst 3850, NetApp FAS8000 sichern wir Coverage zu, bis Sie selbst migrieren wollen.
Welche SLA-Stufe ist für unseren Bestand richtig?
Faustregel: Produktion in Rechenzentren aller Tiers → 24×7×4. Mittelstand-Produktion mit Wartungsfenster nachts/Wochenende → 9×5×4 oder NBD. Test/Dev/QA → Parts Only oder NBD. Hochverfügbarkeit (Bank, Versicherung, Klinik, Trading) → 24×7×2. Wir empfehlen pro System die optimale Stufe im TPM-Audit — nicht pauschal die teuerste.
Wie läuft das Onboarding eines neuen Vertrags ab?
Vier Phasen: (1) Asset-Discovery — wir scannen Ihren Bestand und identifizieren Wartbarkeit pro System. (2) Vertragsentwurf mit SLA-Matrix und Festpreis. (3) Spare-Parts-Vorhaltung — wir bestücken die nächstgelegenen Hubs. (4) Live-Schaltung mit Service-Desk-Onboarding. Typische Dauer: 2–6 Wochen je nach Bestand. Keine Service-Unterbrechung gegenüber dem laufenden OEM-Vertrag.
Welche Compliance- & Audit-Anforderungen werden abgedeckt?
Wir erfüllen die für Mittelstand und regulierte Branchen üblichen Anforderungen: BAIT/MaRisk (Banken), VAIT (Versicherungen), KRITIS, ISO 27001, DSGVO/EU-DSGVO, EU DORA, NIS2. Auf Anfrage liefern wir Nachweise für Ersatzteilherkunft (Chain-of-Custody), Engineer-Zertifizierungen und Datenträger-Vernichtung nach BSI/DoD-Standards.
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