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FAQ

Häufige Fragen.

32 Antworten zu Vertrag, SLA, Service-Lieferung, Compliance, TCO, EOSL-Strategie, Migration vom OEM und unserem Kunden- und Partner-Portal. Was hier fehlt, beantwortet das Sales-Team typischerweise im ersten Call.

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Grundlagen

Was unterscheidet TechCare von OEM-Wartung?

Wir warten Hardware vendor-unabhängig — auch nach End of Service Life, mit identischen oder besseren SLAs zu typischerweise 30–70 % geringeren Kosten. Sie schließen einen Vertrag über alle OEMs hinweg, statt acht einzelne.

Sind Sie ein Reseller?

Nein. TechCare ist ein eigenständiger Wartungspartner ohne Geschäftsbeziehung zu den genannten OEMs. Vendor-unabhängig im wörtlichen Sinn.

Welche Hersteller decken Sie ab?

28 Enterprise-Hersteller mit 140+ Produktlinien: HPE, Dell EMC, IBM, Lenovo, Cisco, NetApp, Fujitsu, Oracle/Sun, Pure Storage, Hitachi, Quantum, Veritas, Juniper, Arista, Extreme, Brocade, F5, Palo Alto, Fortinet, Check Point, Supermicro, Nvidia, Huawei, Nutanix, APC, Eaton, Vertiv, Diebold. Server, Storage, Netzwerk, Backup, USV, Retail/POS.

Was passiert mit der Hardware nach EOSL?

Wir warten sie weiter, solange es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist — typisch 5–10 Jahre über das offizielle End of Service Life hinaus. Im Quartals-Review erhalten Sie eine konkrete Lifecycle-Empfehlung pro System. Details: EOSL-Wartung.

Wie schnell bekomme ich ein Angebot?

Innerhalb von 48 Stunden nach Bestandsabgleich. Sie laden Ihren Hardware-Bestand hoch (CSV oder per Mail), wir senden ein Festpreis-Angebot zurück. Keine Vertragsbindung für die Erstanalyse.

Wie funktioniert das Mini-Audit?

Sie geben Stückzahlen, Durchschnittsalter und OEM-Mix ein — wir zeigen sofort, welcher Anteil wahrscheinlich post-warranty oder EOSL ist und was eine TechCare-Wartung kosten würde. Schätzwerte basieren auf branchenüblichen 5+5-Jahres-Lifecycle-Daten. Für exakte Zahlen pro System machen wir das Detail-Audit binnen 48 h, kostenfrei und ohne Vertragsbindung.

Ab wann lohnt sich TPM gegenüber Hardware-Replacement im EOSL?

Faustregel: solange das System die Last wirtschaftlich und funktional trägt und keine harte Compliance-Lücke entsteht, ist Third-Party-Maintenance 30–70 % günstiger als Replacement. Konkret berechnen wir das im Lifecycle-Review pro System aus Restwert, jährlicher Wartung und Performance-Headroom — der TCO-Vergleich liegt nach 14 Tagen vor. Mehr unter EOSL-Wartung und TCO-Rechner.

Gibt es Vergleichszahlen TechCare vs. OEM-Wartung pro Hersteller?

Ja, pro Vendor und Hardware-Klasse pflegen wir benchmark-fähige Vergleichsdaten. Beispiel HPE: TechCare ProLiant-Wartung liegt durchschnittlich 35–55 % unter HPE Foundation Care bei gleicher 4 h-Reaktion. Aktuelle Vendor-spezifische Battle-Cards finden Sie unter Hersteller, exakte Preis-Bandbreiten zeigt das Sales-Team im ersten Call.

Wann beginnt die Post-Warranty-Phase und was passiert dann?

Post-Warranty beginnt am Tag nach Ablauf der OEM-Werksgarantie (typisch 3 Jahre nach Auslieferung) und endet mit dem offiziellen End of Service Life (typisch 5+5 Jahre). In dieser Phase ist OEM-Wartung optional (Foundation Care / SmartCare / SupportEdge) oder per TPM abgedeckt. Details zur Phase und ihren Optionen unter Post-Warranty-Wartung.

Vertrag & Pricing

Wie lang läuft ein Standard-Vertrag und wie kündige ich?

Standardlaufzeit ist 12 Monate, dann automatische Verlängerung um jeweils 12 Monate. Kündigungsfrist 3 Monate zum Vertragsende, in Textform. Auf Wunsch sind 24- und 36-Monats-Verträge mit zusätzlichem Preisrabatt möglich. Die Bedingungen stehen wörtlich in unserer AGB.

Gibt es Mindestlaufzeiten oder Mindest-Volumina?

Mindestlaufzeit ist 12 Monate. Mindestvolumen pro Vertrag liegt bei rund 5.000 € jährlicher Wartungs-Summe — darunter wird die Vertrags-Administration unwirtschaftlich. Für kleinere Bestände bieten wir Pay-per-Incident-Modelle an.

Wie wird abgerechnet — pro System, monatlich oder jährlich?

Standard ist jährliche Vorausrechnung über den gesamten Vertrag. Auf Wunsch quartalsweise oder monatliche Rechnung möglich (kleiner Aufpreis für Administration). Zahlungsziel 14 Tage netto. Pro System detaillierter Aufschlag — Sie sehen exakt, was jede Hardware kostet, kein Bundle-Trick.

Welche versteckten Kosten kann es geben?

Keine. Reisekosten innerhalb DACH, Standard-Ersatzteile, Eskalation und Lifecycle-Reviews sind im Vertrag enthalten. International werden Reisekosten und Ersatzteil-Logistik pro Standort im Einzelvertrag geregelt. Aufpreispflichtig sind nur ausdrücklich gekennzeichnete Positionen: Wochenend-/Feiertags-Einsatz außerhalb des SLA-Fensters, Hochrisiko-Lokationen (Marine, Offshore). Alles transparent im Einzelvertrag.

Wie wird der TCO bei TechCare berechnet — was ist drin, was nicht?

Drin: jährliche Wartungs-Gebühr pro System (SLA-Stufe + Hardware-Klasse), Standard-Ersatzteile, Engineer-Anfahrt innerhalb DACH, Quartals-Lifecycle-Review, On-Call-Eskalation. Nicht drin: Strom-/Kühlungs-Kosten Ihres Rechenzentrums, Software-Subscriptions (ONTAP, Smart Licensing etc.), Hardware-Anschaffung selbst. Den interaktiven TCO-Vergleich finden Sie unter TCO-Rechner.

Service & SLA

Welche SLA-Stufen bieten Sie?

Drei Standard-Stufen: Parts Only (Ersatzteile innerhalb 4 h), 5×9 NBD (Next Business Day, Mo–Fr 9–17 Uhr) und 24×7×4 (rund um die Uhr, 4 h Reaktion). Custom-SLAs (z. B. 24×7×2 oder 4 h-Wiederherstellung) auf Anfrage. Pro System frei wählbar — Sie zahlen nur das SLA, das jedes Gerät tatsächlich braucht.

Was passiert, wenn ein SLA verfehlt wird?

Vertraglich definierte Penalties: pro verfehltem SLA-Ereignis Gutschrift in Höhe eines anteiligen Monats-Wartungsentgelts des betroffenen Systems, eskalierend bei wiederholten Verfehlungen. Detaillierte SLA-Reports pro Quartal, mit Reaktionszeit-Dokumentation pro Ticket. Bei BAIT/MaRisk-relevanten Beständen liefern wir das in Audit-Format.

Wer kommt vor Ort — TechCare oder Partner?

Je nach Region und Verfügbarkeit. Im DACH-Raum (Heimatmarkt) stehen 500+ zertifizierte Field-Engineers zur Verfügung — TechCare-eigene Engineers sowie unser etabliertes DACH-weites Techniker-Pool und Spare-Netzwerk. Internationale Standorte werden über unser globales Service-Hub-Netzwerk in Europa, Nordamerika, Mittlerem Osten und Asien-Pazifik bedient. Alle Engineers sind herstellerzertifiziert und arbeiten nach unserem Service-Protokoll. Sie merken im Tagesgeschäft keinen Unterschied — ein Vertrag, eine Eskalation, eine Rechnung.

Wie wechsle ich vom OEM-Vertrag zu TechCare?

Wir koordinieren das End-to-End: Bestandsabgleich, Vertragslücken-Analyse (damit zwischen OEM-Auslauf und TechCare-Start kein Tag offen bleibt), gestaffelter Übergang nach Asset-Klasse falls gewünscht. Typische Migration dauert 30–60 Tage von Erstkontakt bis Service-Übergang. Pro Asset dokumentierte Übergabe mit Pre-Migration-Health-Check.

Können wir bestehende OEM-Verträge mit TechCare kombinieren?

Ja, das ist sogar der häufige Einstieg. Sie behalten OEM-Verträge dort, wo sie wirtschaftlich Sinn machen (z. B. neue Hardware in Werksgarantie, gebundene Software-Subscriptions wie ONTAP oder Smart Licensing) und legen TechCare auf alles, was post-warranty, EOSL oder gemischt-Vendor ist. Wir koordinieren das.

Wo befinden sich Ihre Spare-Parts-Depots?

Hauptdepot Hahnstätten (Hessen/Rheinland-Pfalz). Über unsere Service-Partner zusätzliche Stützpunkte DACH-weit verteilt; international über unser globales Service-Hub-Netzwerk angebunden. Für kritische Bestände bauen wir auf Wunsch standortspezifische On-Site-Spare-Pools auf — gerade bei 4 h-SLA in entlegeneren Lokationen.

Wie oft wird die Lifecycle-Empfehlung pro System aktualisiert?

Quartalsweise im Standard-Vertrag, halbjährlich bei größeren Beständen auf Wunsch. Jeder Review enthält: Health-Score (Disk/Power/Fan-Trend), EOSL-Distance, geschätzte verbleibende wirtschaftliche Lebenszeit, Replacement-vs-TPM-Empfehlung, Compliance-Risiko-Flag. Das Kunden-Portal zeigt die letzten 8 Quartale pro System. Mehr unter Hardware-Lifecycle.

Bekomme ich beim OEM-Wechsel die aktuellen Firmware-Spezifikationen?

Ja. Der Pre-Migration-Health-Check dokumentiert pro System Firmware-Version, Patch-Level, Disk-Inventory und Power-Status. Während der Vertragslaufzeit pflegen wir die Firmware-Roadmap pro Asset weiter — wo OEM-Subscriptions Quelle bleiben (Cisco IOS, NetApp ONTAP), koordinieren wir; wo Patches öffentlich sind, spielen wir sie ein.

Compliance & Sicherheit

Welche Dokumentation liefern Sie für interne Audits?

Kompletter Audit-Trail pro Vertrag: SLA-Reports (quartalsweise), Service-Tickets mit Reaktions- und Wiederherstellungszeit, Ersatzteil-Herkunft mit Seriennummer, Engineer-Sign-Offs pro Eingriff, Patch-/Firmware-Status pro System. Format auf Wunsch BAIT/MaRisk- bzw. ISO-27001-konform. Standard-Reports kostenfrei.

Erfüllen Sie BAIT, MaRisk, KRITIS und NIS2-Anforderungen?

Unser Wartungsprozess ist auf die Anforderungen dieser Frameworks ausgelegt: dokumentierte SLAs, nachweisbare Service-Historie, Ersatzteil-Herkunft, Auftragsverarbeitungsverträge, Sub-Auftragnehmer-Transparenz. Auditoren akzeptieren Drittwartung regelmäßig, sofern der Prozess sauber dokumentiert ist — wir liefern genau diese Dokumentation. Mapping pro Framework auf Anfrage; Übersicht unter Compliance-Audit.

Wie ist der Zugang Ihrer Techniker zu unseren Systemen geregelt?

Vor jedem Einsatz: vertraglicher Zugriff nach Ihrem Need-to-Know-Prinzip, NDA, optional Sicherheitsüberprüfung des Engineers (Ü1/Ü2 für KRITIS-Bestände möglich). Logischer Zugriff: keine Standing-Permissions, jeder Eingriff per Ticket dokumentiert. Physischer Zugang: Begleitung durch Ihr Team oder dokumentierte Schlüssel-/Badge-Übergabe je nach Standort-Policy.

Was ist mit Software-Subscriptions wie ONTAP oder Smart Licensing?

Software-Subscriptions bleiben vertraglich beim OEM — wir warten ausschließlich die Hardware-Schicht. Saubere Trennung: NetApp ONTAP läuft weiter über Ihre SupportEdge-Subscription, Cisco IOS über Smart Licensing, Oracle Solaris über Oracle. Wir kümmern uns um Disks, Controller, Power Supplies, Mainboards, Switches als Hardware. Im Sales-Call erstellen wir bei Bedarf eine explizite Service-Boundary-Liste pro Vendor.

Welche Sprachen spricht Ihr Service-Team?

Hauptsprache Deutsch (Hahnstätten-Team und alle DACH-Field-Engineers). Englisch durchgehend verfügbar — Tickets, SLA-Reports und Eskalationskanäle bilingual. Service-Partner-Engineers in der Schweiz und Österreich sprechen die jeweilige Landessprache plus Deutsch. Andere Sprachen für internationale Standorte auf Anfrage.

Was muss ich vor einem NIS2- oder BAIT-Audit zu meinem Service-Partner dokumentieren?

Vier Dokument-Klassen: (a) Service-Vertrag mit dokumentierten SLAs, Reaktionsfenstern und Penalties, (b) AVV inkl. Sub-Auftragnehmer-Liste mit Standorten, (c) Ersatzteil-Herkunfts-Nachweise pro Eingriff, (d) Engineer-Qualifikations- und Zugangsnachweise. Wir liefern jeden dieser vier Punkte audit-ready. Eine framework-spezifische Aufstellung findet sich unter Compliance-Audit.

Kann ich mit TechCare CSRD- oder ESG-Reporting-Anforderungen erfüllen?

Teilweise, ja. Wir liefern pro Wartungsvertrag jährliche Reports zu vermiedener Hardware-Entsorgung (kg, CO₂eq-Schätzung) und Refurbishment-Anteil der eingesetzten Ersatzteile — verwendbar für Scope-3-Reporting bzw. Circular-Economy-KPIs nach CSRD. Methodik-Übersicht unter CO₂-Impact.

Erfüllen Ihre Wartungs-Prozesse die MaRisk AT 9 Outsourcing-Anforderungen?

Ja. MaRisk AT 9 verlangt für ausgelagerte Dienstleistungen schriftlichen Vertrag, klare Aufgaben-/Verantwortungs-Trennung, Weisungsrecht des Instituts, Auskunfts- und Prüfrechte, Notfall-Konzept und Kontinuitätssicherung. Unser Standard-Wartungs-Vertrag und AVV enthalten alle sechs Punkte; ein dezidiertes MaRisk-Mapping-Sheet liefern wir pro Bank-Mandat auf Anfrage.

Portal & Self-Service

Gibt es ein Kunden-Portal für Tickets und Verträge?

Ja. Bestandskunden bekommen einen Login auf app.techcaresolutions.de und können dort Tickets erstellen und tracken, alle laufenden Verträge mit Asset-Listen und SLA-Stufen einsehen sowie Quartals-SLA-Reports und Wartungsnachweise als PDF herunterladen. Zugang wird beim Vertrag-Onboarding eingerichtet — pro Kontakt-Person ein eigener Login.

Was sehen Channel-Partner im Partner-Portal?

Das gleiche Portal funktioniert für Reseller, System-Integratoren und Distributoren als Partner-Portal — mit zwei zusätzlichen Funktionen: erstens aktuelle Wholesale-Preislisten pro OEM, SLA-Stufe und Hardware-Klasse, damit Sie eigene Quotes ohne Rückfrage kalkulieren können; zweitens White-Label-PDF-Export der SLA-Reports und Wartungsnachweise im Partner-CI für die Weiterleitung an den Endkunden. Tickets können im Namen des Endkunden eröffnet werden, alle Verträge sind nach Endkunde gruppiert.

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