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OEM vs. TPM · der ehrliche Vergleich

OEM-Wartung vs. Third-Party-Maintenance

Läuft dein Hersteller-Wartungsvertrag aus oder erreicht deine Hardware EOSL? Hier der direkte Vergleich von OEM-Wartung und herstellerunabhängiger Third-Party-Maintenance (TPM) — Kosten, SLA, Ersatzteile, Compliance. Inklusive der Fälle, in denen OEM die richtige Wahl bleibt.

Kurz definiert

OEM-Wartung ist die Wartung direkt vom Hersteller (z. B. HPE Foundation Care, Cisco SMARTnet, Dell ProSupport). Third-Party-Maintenance (TPM) ist herstellerunabhängige Wartung durch einen spezialisierten Drittanbieter wie TechCare — mit Original-Ersatzteilen und gleichwertigen oder besseren SLAs, typischerweise 30–70 % günstiger und auch nach End-of-Service-Life (EOSL).

Vergleich auf einen Blick

OEM-Wartung Third-Party-Maintenance (TechCare)
Kosten Listenpreis; nach EOSL Custom-Support oft 150–300 % 30–70 % unter OEM — auch nach EOSL
SLA-Stufen bis 24×7×4 gleiche oder bessere Stufen (bis 24×7×2)
Ersatzteile OEM-neu OEM-Original — eigenes DACH-Depot + zertifizierte Refurbisher
Nach EOSL / End of Life endet oder teurer Custom-Support volle Wartung, Jahre über EOSL hinaus
Vertragsbindung oft an Bundles / Refresh gekoppelt flexibel, kein Refresh-Druck
Multi-Vendor ein Vertrag je Hersteller ein Vertrag für alle 28 Hersteller
Compliance gegeben audit-tauglich: BAIT/MaRisk, DORA, NIS2, ISO 27001, TISAX
Software-/Firmware-Updates inklusive Hardware-Layer; OEM-Software-Subscription läuft separat

Wann OEM, wann TPM?

Beim OEM bleiben, wenn die Hardware brandneu in Werksgarantie ist, du aktiv herstellergebundene Features/Subscriptions nutzt oder ein Vertrag regulatorisch beim Hersteller liegen muss.

TPM gewinnt nach Werksgarantie und nach EOSL, bei Multi-Vendor-Beständen, unter Kostendruck und überall ohne Feature-Bindung — bei gleicher oder besserer SLA. Unsicher? Der 3-Fragen-TPM-Check gibt dir in 30 Sekunden eine ehrliche Einschätzung.

Häufige Fragen

Verliere ich die Garantie, wenn ich auf TPM wechsle?
Nein. Die Werksgarantie bei Neuhardware bleibt unberührt, solange Original-Ersatzteile verbaut werden. Erst nach Garantie-Ablauf greift der TPM-Vertrag voll. Das Missverständnis stammt aus US-OEM-Marketing und entspricht nicht der Rechtslage in Deutschland.
Sind die Ersatzteile wirklich Original?
Ja — ausschließlich OEM-Original-Ersatzteile aus eigenem Lager-Hub, zertifizierten Refurbishern und teils Direktbezug. Auf Anfrage liefern wir Chain-of-Custody-Nachweise (wichtig für Banken, Behörden, KRITIS).
Ist Third-Party-Maintenance compliance-konform?
Ja. Compliance-Frameworks (DORA, NIS2, BAIT/MaRisk, ISO 27001, TISAX) fordern dokumentierte Wartung mit definierten SLAs — keinen OEM-Vertrag. TechCare-Verträge sind audit-tauglich aufgebaut; Auditoren akzeptieren sie in der Regel ohne Diskussion.
Was kostet TPM im Vergleich zum OEM-Renewal?
Faustregel: 30–70 % unter OEM-Listenpreis. Gegen OEM-Custom-Support nach EOSL (oft 150–300 % des regulären Niveaus) ist der Unterschied am größten. Konkrete Vergleichszahlen liefern wir nach Bestandsabgleich in 48 Stunden.
Was passiert mit Software- und Firmware-Updates?
TPM wartet die Hardware-Schicht. OEM-Firmware-/Microcode-Updates enden meist mit EOSL; eine laufende Software-Subscription (z. B. Storage-OS) läuft separat über den Hersteller weiter. Bei reifen EOSL-Generationen ist das in der Praxis selten ein Blocker.
Wann ist OEM-Wartung die bessere Wahl?
Bei brandneuer Hardware in Werksgarantie, bei aktiv genutzten herstellergebundenen Cloud-/Feature-Subscriptions oder wenn ein Vertrag regulatorisch zwingend beim OEM liegen muss. In diesen Fällen raten wir ehrlich zum OEM.
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