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Strategisches Lifecycle-Management
POST-WARRANTY · NACH WERKSGARANTIE

Post-Warranty-Wartung — kein Vakuum nach Garantie-Ablauf

Werksgarantie läuft typischerweise 3 bis 5 Jahre. Was danach kommt, hat eine eigene Dynamik: OEMs bieten Verlängerungen an, die im Laufe der Jahre teurer werden, neue Hardware wird gepusht, und die einfache Fortführung der Wartung wird zum strategischen Verhandlungs-Thema. Post-Warranty-Wartung über TechCare ist die nüchterne Alternative: gleiche SLA-Stufen wie unter Werksgarantie, oft 30 bis 50 Prozent günstiger als die OEM-Verlängerung, ein Vertrag für gemischten Bestand. Übernahme nahtlos zum Tag nach Garantie-Ende.

Tag 1
nahtlose Übernahme
30–50 %
Ersparnis ggü. OEM-Verlängerung
24×7×4
max. SLA wie unter Werksgarantie
0
Migrationskosten

Kurzantwort

Nach Ablauf der Herstellergarantie (Post-Warranty) übernimmt TechCare Solutions die Wartung von Servern, Storage und Netzwerk herstellerunabhängig: gleiche SLA-Stufen bis 24×7×4, Original-Ersatzteile und typischerweise 30–70 % unter der Garantieverlängerung des Herstellers, für 28 Hersteller in einem Vertrag.

Werksgarantie, Gewährleistung, Wartungsvertrag: der Unterschied

Nach dem Kauf schützen drei verschiedene Dinge Ihre Hardware, und sie enden zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Werksgarantie (Herstellergarantie)
Freiwillige Leistung des Herstellers, meist ein bis fünf Jahre ab Kauf. Umfang und Reaktionszeit stehen in den Garantiebedingungen, oft Teiletausch am nächsten Werktag.
Gesetzliche Gewährleistung
Haftung des Verkäufers für Mängel, die schon bei Übergabe bestanden. Gilt gesetzlich zwei Jahre, wird im B2B-Geschäft aber häufig vertraglich verkürzt. Defekte durch Verschleiß deckt sie nicht ab.
Post-Warranty-Wartung
Ein Wartungsvertrag, der nahtlos nach dem Ende der Werksgarantie greift, beim Hersteller als Verlängerung oder bei einem Drittanbieter wie TechCare. Er regelt Reaktionszeit, Ersatzteile und Techniker-Einsatz.
Garantieverlängerung beim Hersteller
Zum Beispiel HPE Care Pack oder Dell-ProSupport-Renewal. Meist deutlich teurer als Drittwartung und spätestens mit dem EOSL-Datum des Modells beendet.

Was Post-Warranty-Wartung über TechCare leistet

Eine Post-Warranty-Wartung ist im Idealfall unsichtbar: am Tag nach Werksgarantie läuft alles weiter wie zuvor. Tickets gehen rein, Engineers fahren raus, Ersatzteile kommen — nur die Marke auf dem Vertrag und auf der Rechnung ändert sich. Genau so ist es bei uns konstruiert.

01

Identische SLA-Stufen wie unter Werksgarantie

Wenn Sie unter Dell ProSupport NBD hatten, bekommen Sie NBD bei uns. Wenn HPE Foundation Care 24×7×4, dann eben 24×7×4 bei uns. Wir replizieren die SLA-Definition pro System — gleiche Reaktionszeit, gleiches Onsite-Verfahren, gleiche Eskalationspfade. Bei Bedarf bauen wir SLA-Stufen aus (z.B. von NBD auf 4 h), wo das wirtschaftlich Sinn ergibt.

02

Multi-OEM unter einem Vertrag

Statt 5 OEM-Verträge mit 5 Vertragsnummern, 5 Account-Managern, 5 monatlichen Rechnungen: ein TechCare-Vertrag mit allem drin. Bei einem typischen DACH-Mittelständler reduziert das die internen Vertragsmanagement-Kosten um 5 bis 8 Prozent allein, ohne den eigentlichen Wartungs-Preis-Vorteil mit einzurechnen.

03

Original-Ersatzteile aus DACH-Depots

Kein Trick mit minderwertigen Imitaten. Wir liefern zertifizierte Original-Ersatzteile, beschafft über die gleichen DACH-Distributionskanäle, die auch OEM-Vertragspartner nutzen. Bei kritischen Komponenten halten wir regionale Lager vor — zur Einhaltung der 4-Stunden-SLA in den Ballungsräumen ist physische Nähe Pflicht.

04

Kein Vakuum am Tag des Übergangs

Vertragsbeginn ist 0:00 Uhr am Tag nach Werksgarantie-Ende. Tickets, die am letzten Garantietag offen waren, übernehmen wir mit, sofern sie noch unter OEM-Verfahren laufen. Notfall-Telefon, Engineer-Liste und Eskalationspfade werden 2 Wochen vor Übergang an Ihre IT-Operations kommuniziert. Niemand soll am Tag des Übergangs erst überlegen müssen, wer jetzt zuständig ist.

Vom OEM-Verlängerungs-Angebot zum TechCare-Vertrag

Die typische Auslöse-Situation: Der OEM-Account-Manager schickt 6 bis 9 Monate vor Garantie-Ende ein Verlängerungs-Angebot, oft mit deutlich gestiegenen Konditionen. Genau dann ist der richtige Zeitpunkt, eine Alternative zu prüfen.

  1. 1

    Vergleichs-Angebot anfordern

    Schicken Sie uns die Bestandsliste und — falls Sie es teilen wollen — das OEM-Verlängerungs-Angebot. Wir liefern in 48 Stunden ein Festpreisangebot mit Position-für-Position-Vergleich. Sie sehen sofort, wo wir günstiger sind, wo gleichauf, und wo eine Sonderbehandlung sinnvoll ist (z.B. ganz seltene Hardware, die OEM-spezifischer Service-Kontrakte braucht).

  2. 2

    Übergabe-Plan erstellen

    Bei Vertragsannahme legen wir gemeinsam den Übergabe-Plan fest: Stichtag (typisch der Tag nach OEM-Garantie-Ende), Ansprechpartner-Liste, Eskalations-Workflow, Test-Ticket eine Woche vor Übergabe, Übergabe-Call mit Ihrer IT. Bei mehreren Standorten oder kritischen Systemen kommen Vor-Ort-Einweisungen für die Field-Engineers hinzu.

  3. 3

    Spare-Parts-Vorbereitung

    2 bis 4 Wochen vor Übergabe stockt das nächstgelegene DACH-Depot Ersatzteile für Ihren Bestand auf. Bei seltenen oder Sonder-Komponenten (Spezial-Storage-Controller, Mainframe-Boards) gibt es eine Pre-Stock-Vereinbarung mit Lagerung in Ihrer Nähe oder direkt vor Ort. Sie wissen am Tag des Übergangs, dass jeder kritische Defekt innerhalb des SLA gedeckt ist.

  4. 4

    Tag der Übergabe

    Um 0:00 Uhr läuft der TechCare-Vertrag. Ihre IT-Operations hat 2 Wochen vorher das Onboarding-Paket erhalten: Ticketsystem-Zugang, Notfall-Telefonnummer, Eskalationspfade. Die meisten Übergaben verlaufen ohne den ersten Notfall in der ersten Nacht — wenn doch was auftritt, läuft es genau wie geplant. Test-Ticket eine Woche vorher hat sichergestellt, dass alle Workflows funktionieren.

  5. 5

    Erster Quartalsreview

    3 Monate nach Vertragsbeginn machen wir den ersten Quartalsreview. Was lief gut, was sollten wir anpassen, gibt es SLA-Stufen, die für bestimmte Systeme über- oder unterdimensioniert sind? Bei Post-Warranty-Verträgen passen wir oft nach 3 bis 6 Monaten den SLA-Mix nach — manche Systeme sind kritischer geworden als beim Vertragsabschluss eingeschätzt, andere sind weniger kritisch geworden.

Warum Post-Warranty über TechCare statt OEM-Verlängerung

OEM-Verlängerungs-Angebote sind ein Verhandlungsgegenstand. Listenpreise sind oft 30 bis 60 Prozent über dem, was am Ende vertraglich vereinbart wird — wenn Sie hart verhandeln. In Realität haben viele DACH-Mittelständler weder Zeit noch Spielraum, jährlich diese Verhandlung zu führen. Das Ergebnis: man verlängert zu Listenpreis-nahen Konditionen, weil die Alternative — Vertrag wechseln — als zu aufwendig wahrgenommen wird.

Genau diese Aufwand-Wahrnehmung ist es, die wir adressieren. Vertragswechsel zu TechCare ist mit 4 bis 6 Wochen Vorlauf umsetzbar, ohne Migrations-Kosten, ohne Hardware-Anpassung, mit nahtlosem Übergang am Tag nach Werksgarantie. Der Vergleichspreis-Vorteil bleibt — typische 30 bis 50 Prozent gegenüber OEM-Verlängerungen. Das einzige, was sich für Ihre IT-Operations ändert, ist das Logo auf der Rechnung. Und der Buchungsbetrag.

30–50 %
ø vs. OEM-Verlängerung
1
Vertrag für 5+ OEMs
4–6 Wo.
Übergabe-Vorlauf
0
Migrations-Kosten

Häufige Fragen zur Post-Warranty-Wartung

Was passiert, wenn die Werksgarantie abläuft und kein Vertrag folgt?
Dann gibt es bei einem Defekt keine zugesagte Reaktionszeit und keine gesicherte Ersatzteilversorgung mehr. Reparaturen laufen auf Einzelauftrag und können Tage dauern. Ein Post-Warranty-Vertrag schließt genau diese Lücke ab dem ersten Tag nach Garantieende.
Wann sollten wir uns ein Post-Warranty-Angebot einholen?
Spätestens 4 Monate vor Werksgarantie-Ende. Optimaler Zeitpunkt: 6 Monate vorher, parallel zum Eingang des OEM-Verlängerungs-Angebots. So haben Sie genug Zeit für einen sauberen Vergleich, eventuelle Nachverhandlung beider Seiten, und einen entspannten Übergabe-Aufbau. Bei größeren Beständen (50+ Systeme) lohnt sich noch früherer Vorlauf — 9 Monate sind nicht zu früh.
Verlieren wir bei Post-Warranty-Wechsel den Zugang zu OEM-Tools (iDRAC, OneView, ProSupport-Portal)?
Hardware-Tools wie iDRAC (Dell), iLO (HPE), IMM (IBM) und vergleichbare bleiben uneingeschränkt nutzbar — sie sind Hardware-Funktionen, keine Subscription. Management-Suiten wie OpenManage, OneView, IBM Director funktionieren weiter, solange Sie die Software-Lizenz haben. Spezielle ProSupport-Portale werden mit Ablauf der Werksgarantie/-Verlängerung gesperrt; das ist OEM-Praxis. Falls Sie auf bestimmte ProSupport-Features angewiesen sind, sprechen wir das im Detail durch — manchmal lohnt sich eine ProSupport-Mini-Subscription parallel zur TechCare-Hardware-Wartung.
Was passiert mit aktiven Storage-Software-Subscriptions (RecoverPoint, SnapMirror, SRDF)?
Diese Subscriptions sind unabhängig von der Hardware-Wartung. Sie führen sie beim OEM weiter, falls aktiv genutzt. TechCare-Hardware-Wartung tangiert die Storage-Software-Lizenzen nicht. In der Praxis ist die Trennung sauber: OEM-Vertrag für Software-Features, TechCare-Vertrag für Hardware-Wartung. Manche Kunden sparen die Storage-Software-Subscription bewusst nach Werksgarantie ein, wenn die Features nicht aktiv genutzt werden — wir beraten ehrlich, ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Bei Cisco gibt es SmartNet — funktioniert das mit TechCare?
Cisco SmartNet ist ein Sonderfall, weil es Software-Updates und IOS-Bug-Fixes umfasst. Wenn Sie aktive IOS-Updates brauchen (z.B. wegen Security-Compliance), gibt es zwei Modelle: SmartNet beim Cisco-Partner weiterführen + TechCare-Hardware-Wartung kombiniert (immer noch günstiger als Voll-Cisco-SmartNet-CCO+SmartNet-Onsite), oder bewusst auf weitere IOS-Updates verzichten und voll auf TechCare wechseln. In der Praxis sind ältere Cisco Catalyst- und Nexus-Switches oft sehr stabil und brauchen keine laufenden IOS-Updates — dann ist der reine TechCare-Wechsel die wirtschaftlichste Lösung.
Können wir den Post-Warranty-Vertrag jederzeit kündigen, wenn sich die Hardware-Strategie ändert?
Vertragslaufzeit ist standardmäßig 12 Monate, mit verschiedenen Kündigungsoptionen. Bei größeren Beständen oder Multi-Year-Contracts ist eine Sonder-Kündigungsklausel bei Refresh-Entscheidung üblich: wenn Sie ein System bewusst ersetzen oder migrieren, kündigen wir die zugehörige Vertrags-Position pro Stichtag. Vollkündigung ist mit 3 Monaten Frist möglich. Wir verstehen, dass Hardware-Strategie sich ändert — versuchen aber natürlich, die Gründe vorab im Quartalsreview zu erkennen.
Wir sind in einer KRITIS-Branche — sind TechCare-Verträge audit-tauglich?
Ja. TechCare-Standardverträge enthalten die im KRITIS-Umfeld geforderten Klauseln: dokumentierte Wartungsprozesse mit ITIL-konformem Ticketing und Audit-Trail, Field-Engineer-Qualifikationsnachweise, BSI-konformes Datenschutz-Annex, ISO-zertifizierte Refurbishment-Quellen, dokumentierte Eskalations-Pfade. Bei BAIT-relevanten Banken und KRITIS-Energieversorgern haben wir laufende Verträge — Auditoren akzeptieren unsere Dokumentation in der Regel ohne Diskussion. Auf Wunsch stellen wir direkten Kontakt zum Auditor her.
Was ist der Unterschied zwischen Post-Warranty und EOSL-Wartung?
Post-Warranty bezieht sich auf Hardware nach Werksgarantie-Ende, aber bevor der Hersteller End-of-Service-Life ankündigt. Der OEM bietet typischerweise weiter Verlängerungen an, die Lifecycle-Position ist 'aktiv unterstützt'. EOSL bezeichnet den Zustand, wenn der OEM die offizielle Wartung beendet — Verlängerungen werden dann gar nicht oder nur als teures Custom-Support angeboten. Beide Modelle bedienen wir, mit jeweils etwas unterschiedlichen Schwerpunkten: Post-Warranty fokussiert auf Preis-Vorteil und Vertrags-Konsolidierung, EOSL-Wartung fokussiert zusätzlich auf Spare-Parts-Strategie und realistisches Lifecycle-Management.
Welche typische Ersparnis sehen wir bei einem Post-Warranty-Wechsel?
Faustregel für Hardware in Jahr 4-6 nach Kauf: 30 bis 50 Prozent unter OEM-Verlängerungs-Listenpreis. Bei 5 bis 8 unterschiedlichen OEMs im Bestand kommt zusätzlich ein interner Vertragsmanagement-Vorteil hinzu, der schwerer zu quantifizieren ist, aber bei vielen DACH-Mittelständlern weitere 5 bis 10 Prozent ausmacht (Stunden für Vertragsverlängerung, Eskalation-Routing, Rechnungs-Reconciliation). Ein konkretes Vergleichsangebot bekommen Sie nach Bestandsabgleich in 48 Stunden.
Was ist Post-Warranty-Wartung für Storage?
Post-Warranty-Wartung für Storage ist die Wartung Ihrer Speichersysteme nach Ablauf der Werksgarantie: Controller-, Laufwerks- und Netzteiltausch mit festem SLA, ohne teure Hersteller-Verlängerung — typischerweise 30–50 % unter dem Hersteller-Vertrag.
Service-Performance

Echte Ist-Werte Q1 2026 — direkt aus unserem ITIL-Ticketing.

99,2 %
Tickets innerhalb vereinbarter Response-Time gelöst
2,4 h
Ø Erst-Reaktion bei 4h-SLA-Tier
88 %
First-Time-Fix beim Ersttermin
97 %
Ersatzteil binnen 4 h vor Ort, DACH-Depots
Service-Bausteine

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