280 PowerEdge-Server, 5 Jahre über EOSL — bei einem Drittel der OEM-Wartung.
Wie ein DACH-Logistikkonzern mit 12.000 Mitarbeitern den Refresh-Druck auf seine zwei zentralen Rechenzentren um sechs Jahre verschoben hat — und das frei werdende Budget in die Cloud-Migration der Tochtergesellschaften umgeleitet hat.
Wir hatten zwei Optionen: 2,1 Millionen für einen Refresh, der unsere ITIL-Prozesse zwölf Monate lang lahmgelegt hätte — oder einen vendor-unabhängigen Wartungspartner für ein Drittel der Summe. Nach 18 Monaten Betrieb mit TechCare ist die Entscheidung trivial.
01 · Ausgangslage
Anfang 2024 lief für 280 Dell PowerEdge R740/R750 in zwei zentralen Rechenzentren (Frankfurt und Wien) die letzte verlängerbare OEM-Wartungsperiode aus. Dell bot ein letztes Verlängerungsfenster zu €596.000 pro Jahr — danach: Refresh oder offizielles End of Service Life. Ein vollständiger Refresh hätte €2,1 Mio. gekostet und parallel zur laufenden Cloud-Migration der Tochtergesellschaften die Infrastruktur-Bandbreite gebunden.
02 · Vorgehen
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Bestandsabgleich · 2 Wochen
Vollständiger Hardware-Audit über die zwei Standorte. Identifikation der EOSL-Daten je Modell. Risiko-Klassifizierung der einzelnen Systeme (Tier 1–3).
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Festpreis-Angebot · 48 h
Ein Vertrag, ein Festpreis pro Jahr, identische SLA-Stufe wie zuvor (24×7 mit 4 h Reaktion). Statt 596k bietet TechCare 203k mit zusätzlicher Onsite-Komponente an Standort Wien.
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Übernahme · 14 Tage
Onboarding mit dem internen Ops-Team. Aufbau eines regionalen Spare-Parts-Depots in Frankfurt-Süd und Wien-Liesing. Erster Live-Test nach 9 Tagen.
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Quartals-Review
Pro Quartal: Tickets, MTTR, SLA-Erfüllung, Lifecycle-Empfehlungen. Anhand der Datenlage wurde ein gestaffelter Refresh-Plan ab 2029 für die ältesten 60 Systeme abgeleitet — gestreckt über drei Jahre statt parallel.
03 · Ergebnis
Nach 18 Monaten Betrieb: 99,8 % SLA-Erfüllung (Ziel 99,5 %), durchschnittliche Reaktionszeit 2 h 40 min, kein einziger Tier-1-Ausfall ohne Wiederherstellung innerhalb der Vertragszeit. Die Refresh-Verschiebung um sechs Jahre wurde im Aufsichtsrat formal als strategische TCO-Maßnahme dokumentiert. Das frei werdende Budget floss in die Cloud-Migration zweier Tochtergesellschaften — ein Projekt, das ohne diese Umlenkung um zwei Jahre verschoben worden wäre.