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Strategisches Lifecycle-Management
WARTUNGSVERLÄNGERUNG · POST-WARRANTY · EOSL

Wartungsverlängerung — Hardware länger wirtschaftlich betreiben

Wenn die Werksgarantie ausläuft oder der Hersteller End-of-Service-Life ankündigt, beginnt für die meisten IT-Verantwortlichen eine unangenehme Rechnung. OEM-Verlängerungen werden Jahr für Jahr teurer, neue SLAs werden gestrichen, und am Ende steht die Empfehlung zum Refresh — oft Jahre vor dem technischen Ende der Hardware. Wir bieten den Ausweg: Wartungsverlängerung mit identischer oder besserer SLA-Stufe, bis zu 70 Prozent unter OEM-Listenpreis. Auch für Modelle, die der Hersteller offiziell nicht mehr unterstützt.

+6 Jahre
ø Lebensdauer-Verlängerung
bis 70 %
Ersparnis ggü. OEM-Verlängerung
24×7×4
max. SLA-Stufe
48 h
Festpreis-Angebot

Was die Wartungsverlängerung umfasst

Eine Wartungsverlängerung über TechCare ist kein reduzierter Notfall-Fallback, sondern ein vollwertiger Wartungsvertrag — mit den gleichen Komponenten, die Sie aus OEM-Verträgen kennen, plus Flexibilität, die OEMs nicht bieten.

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Original-Ersatzteile, sofort verfügbar

Wir halten regionale Spare-Parts-Depots in DACH vor. Disks, Speicher-Module, Mainboards, Netzteile, Storage-Controller — auch für EOSL-Hardware mit 8+ Jahren Standzeit. Bei Generationen, die OEMs nicht mehr produzieren, greifen wir auf zertifizierte Refurbished-Bestände zurück, die mit den Originalspezifikationen identisch sind.

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Identische oder bessere SLA-Stufen

Sie wählen die Reaktionszeit: NBD, 4 h, 24×7 oder 24×7×4. Wir liefern, was Sie unter OEM-Vertrag hatten — oder eine Stufe besser, falls bei OEM für die jüngere Generation der gewünschte SLA nicht mehr angeboten wird. Eskalationspfade und Engineer-Onsite-Verfahren sind im Vertrag dokumentiert.

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Multi-OEM unter einem Vertrag

Mischen Sie Hersteller und Modellgenerationen: PowerEdge der R740-Generation neben einer 9 Jahre alten EqualLogic, drei IBM-Storwize aus drei Vertragsstufen, plus alte Cisco-Switches. Ein TechCare-Vertrag deckt alles ab — keine acht OEM-Vertragsverlängerungen, keine acht Rechnungen, ein Ansprechpartner.

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Lifecycle-Roadmap und ehrliche Beratung

Bei Vertragsbeginn erstellen wir eine Lifecycle-Roadmap pro System. Was lohnt eine Verlängerung um 3 Jahre? Was sollte man nicht mehr verlängern, sondern aktiv ersetzen? Wo lohnt es sich, in Ersatzteile auf Lager zu investieren? Wir nehmen kein Geld dafür, Refresh-Empfehlungen zu vermeiden — wir verdienen an guter Wartung, nicht an Hardware-Verkauf.

So läuft die Übernahme ab

Vom Erstkontakt bis zum aktiven Vertrag liegen typischerweise 4 bis 6 Wochen. Größere Bestände in 6 bis 8 Wochen. Der eigentliche Aufwand auf Ihrer Seite: eine Bestandsliste in beliebiger Form.

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    Bestandsabgleich

    Sie schicken uns eine Bestandsliste — Excel, CSV, OEM-Export aus Dell APEX oder HPE InfoSight, oder einfach Service-Tags und Modelle in einer Mail. Wir gleichen ab gegen unsere Wartbarkeits-Datenbank: welche Modelle sind sauber wartbar, welche brauchen Sonderbehandlung, welche sind aus technischen Gründen nicht empfehlenswert.

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    Festpreisangebot in 48 Stunden

    Sie erhalten ein Angebot pro System mit transparentem Vergleich zur OEM-Verlängerung — falls Ihnen die OEM-Konditionen vorliegen. Wir nennen pro Position den Listenpreis und unseren Preis. Keine Volumenrabatt-Spielchen, keine versteckten Aufpreise.

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    Vertrag und Service-Onboarding

    Nach Annahme schicken wir den Vertrag — Standardvorlage mit den üblichen Klauseln, durchverhandelt mit DACH-Mittelstand. Parallel dazu beginnt das Service-Onboarding: Tickettool-Zugang, Eskalationspfade, Onsite-Verfahren, Liefer- und Empfangsadressen, Notfall-Telefonnummern.

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    Spare-Parts-Vorhaltung

    Wir analysieren Ihren Bestand und stellen sicher, dass kritische Ersatzteile in Reichweite Ihres Standorts vorgehalten werden. Bei seltenen oder EOSL-Komponenten gibt es einen Pre-Stock-Plan: was lagert zentral, was lagert vor Ort, welche Teile sind im Eskalationsfall innerhalb von 4 Stunden lieferbar.

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    Übergabe und produktiver Betrieb

    Vertragsbeginn ist meist passgenau zum Auslaufen Ihrer OEM-Verträge. Ab Tag 1 läuft Ihre Wartung über uns: Ticket erstellen, Engineer fährt raus, Ersatzteile kommen aus dem Depot. SLA-Reports erhalten Sie monatlich, Quartalsreviews sind im Standard enthalten.

Warum eine Wartungsverlängerung über TechCare statt OEM-Renewal

OEM-Wartungsverträge sind so kalkuliert, dass die ersten drei Jahre nach Kauf marktüblich oder sogar günstig wirken — und ab Jahr vier steigt die Kurve steil an. Bei Storage-Systemen sehen wir Verlängerungen, die nach sechs Jahren das Doppelte der ursprünglichen Wartungsgebühr kosten. Und ab End-of-Service-Life lehnen viele OEMs Verlängerungen entweder komplett ab oder bieten nur noch teure Custom-Support-Pakete an. Das ist kein Versehen, sondern Strategie: der Hersteller will den Refresh-Verkauf forcieren.

Wir kalkulieren anders. Wartung ist unser Hauptgeschäft — wir verdienen kein Geld am Verkauf neuer Hardware, deshalb haben wir kein Interesse, den Refresh künstlich zu beschleunigen. Bei einem 6 Jahre alten Storage-System sehen wir typischerweise 50 bis 70 Prozent Ersparnis. Bei EOSL-Hardware sogar mehr, weil wir die Risiko-Kalkulation anders aufstellen können: Wir kennen die Schwachstellen jeder Generation und halten passgenau Ersatzteile vor, statt pauschal Custom-Support-Aufschläge zu nehmen.

1
Vertrag für gemischten Bestand
50–70 %
Ersparnis ab Jahr 4
8+ Jahre
wartbar bei EOSL
0 €
Migrationskosten

Häufige Fragen zur Wartungsverlängerung

Wann ist der ideale Zeitpunkt, eine Wartungsverlängerung über TechCare zu schließen?
Idealerweise 3 bis 4 Monate vor Ablauf Ihres bestehenden OEM-Vertrags. Das gibt uns Zeit für Bestandsabgleich, Vertrag und Spare-Parts-Vorhaltung, ohne dass Sie unter Druck geraten. Wir können auch kurzfristiger einsteigen — innerhalb von 4 Wochen ist ein Vertragsbeginn möglich, wenn nötig auch innerhalb von 2 Wochen für überschaubare Bestände. Aber je früher, desto entspannter die Übergabe.
Was kostet eine Wartungsverlängerung im Vergleich zu OEM?
Konkrete Zahlen sind nur nach Bestandsabgleich seriös. Erfahrungswerte aus DACH: bei aktiver Hardware (3-5 Jahre) liegen wir typischerweise 30 bis 50 Prozent unter Listenpreis der OEM-Verlängerung. Bei älterer Hardware (6+ Jahre) und EOSL-Modellen sind 50 bis 70 Prozent Ersparnis normal. Bei sehr seltener Spezial-Hardware oder Mainframe-Class-Systemen liegen die Ersparnisse niedriger — dort steht aber oft die Verfügbarkeit überhaupt im Vordergrund.
Können Sie auch Hardware warten, die der Hersteller offiziell nicht mehr unterstützt (EOSL)?
Ja, das ist sogar einer unserer Kern-Use-Cases. EOSL bedeutet beim OEM in der Regel: keine neuen Verträge, keine Software-Patches mehr, eingeschränkte Ersatzteilversorgung. Bei uns bedeutet es: Wartung läuft weiter, mit zertifizierten Original- oder Refurbished-Ersatzteilen, gleicher SLA-Stufe und voller Eskalation. Wir halten Ersatzteile für Generationen vor, die seit 8 bis 10 Jahren produktiv sind. Mehr dazu auf unserer EOSL-Wartung-Seite.
Was passiert mit OEM-Software-Updates und Firmware?
Wir konzentrieren uns auf Hardware-Wartung — Firmware-Patches und Software-Subscriptions bleiben in der Regel beim OEM, sofern Sie diese gesondert weiterführen wollen. In der Praxis ist das kein Problem: Bei Storage-Systemen läuft die Hardware-Plattform stabil ohne weitere Firmware-Updates, sobald die letzte Generation ausgereift ist. Falls Sie bestimmte Software-Features (z.B. Cloud-Telemetry, automatische Tier-Migration) aktiv nutzen, sprechen wir das im Detail durch.
Wir haben Hardware von 5 verschiedenen OEMs — geht das in einen Vertrag?
Ja, das ist sogar einer der häufigsten Gründe für den Wechsel zu TechCare. Statt 5 OEM-Verträge mit 5 Ansprechpartnern, 5 Rechnungen und 5 Eskalationsketten haben Sie einen Vertrag, einen Account-Manager, eine monatliche Rechnung. In der Praxis senkt das die internen Vertragsmanagement-Kosten oft so stark, dass selbst bei gleichem Wartungspreis ein Wechsel sich lohnen würde — und der Preis ist eben deutlich niedriger.
Können wir Teile unseres Bestands beim OEM lassen und nur Teile zu TechCare verlagern?
Ja, das ist gängige Praxis. Viele Kunden lassen brandneue Hardware der ersten 3 Jahre unter OEM-Vertrag (wegen aktiver Cloud-Features oder weil der Refresh-Discount im Erstvertrag enthalten war) und verlagern alles ab Jahr 4 zu uns. Andere mischen pro System: kritische Tier-1-Storage beim OEM, Server und Tier-2/Tier-3-Storage bei uns. Wir richten uns nach Ihrer Strategie.
Wie schnell ist im Notfall ein Techniker vor Ort?
Nach gewähltem SLA: NBD bedeutet bis 17 Uhr am nächsten Werktag, 4-h-SLA bedeutet 4 Stunden ab Ticket-Eröffnung (24×7 oder 8×5 je nach Vertrag). 24×7×4 ist der Premium-SLA für unternehmenskritische Systeme — verfügbar in allen DACH-Ballungsräumen. Außerhalb der Ballungsräume können sich Reaktionszeiten leicht verlängern; das wird im Vertrag pro Standort dokumentiert.
Was passiert, wenn der OEM die Software-Bindung an aktive Wartung knüpft (z.B. Cisco SmartNet)?
Das ist eine echte Beschränkung bei einigen Vendoren — vor allem Cisco SmartNet für Software-Updates und Bug-Fixes. Wir sprechen das offen an: Wenn Sie auf laufende Software-Updates angewiesen sind, kann eine reine Hardware-Wartung über TechCare nicht alles abdecken. In dem Fall gibt es zwei Modelle: Sie behalten OEM-Software-Subscription und kombinieren mit unserer Hardware-Wartung (kostet etwas mehr als reines TechCare, ist aber meist immer noch günstiger als Voll-OEM), oder Sie verzichten bewusst auf weitere Software-Updates und sparen voll. Wir empfehlen ehrlich, was zu Ihrem Use Case passt.
Service-Performance

Echte Ist-Werte Q1 2026 — direkt aus unserem ITIL-Ticketing.

99,2 %
Tickets innerhalb vereinbarter Response-Time gelöst
2,4 h
Ø Erst-Reaktion bei 4h-SLA-Tier
88 %
First-Time-Fix beim Ersttermin
97 %
Ersatzteil binnen 4 h vor Ort, DACH-Depots
Service-Bausteine

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