Sind Sie zertifiziert nach ISO 27001?
Wir betreiben ein zertifizierungs-fähiges ISMS und liefern auf Anfrage das aktuelle Zertifikat sowie das SoA-Mapping (Statement of Applicability). Wir bewegen uns in einer DACH-spezifischen Audit-Realität — TÜV, DQS und BSI sind die typischen Zertifizierer, die unsere Kunden anerkennen.
Wie unterstützen Sie unser DORA-Audit konkret?
DORA Art. 28 verlangt einen schriftlichen Vertrag mit dokumentierten SLAs, eine vollständige Sub-Outsourcing-Liste, jährliche Resilienz-Tests und eine Exit-Strategie. Wir liefern das DORA-konforme Vertragstemplate, den quartalsweisen Resilience Report und führen einmal im Jahr einen Switch-Over-Drill durch — Beleg-fähig für jeden TLPT-Auditor.
Was bekomme ich pro Quartal automatisch zugeschickt?
Standard-Compliance-Paket: SLA-Performance-Report, Audit-Trail aller Engineer-Zugriffe, Incident-Logs, Sub-Outsourcing-Status. Auf Vereinbarung erweitern wir um Spare-Parts-Chain-of-Custody, Engineer-Zertifizierungs-Register und Krisen-Test-Protokoll.
Wer hat Zugriff auf unsere Hardware-Daten — und wie wird das auditiert?
Vor-Ort-Eingriffe macht ein definierter Engineer-Pool, jeder Engineer mit unterzeichneter NDA. Jeder Zugriff geht über ein Ticket mit Audit-Trail (wer, wann, welches System, welche Aktion). Datenträger werden grundsätzlich nicht aus dem Standort transportiert ohne dokumentierten Daten-Erase oder verschlossenen Sicherheits-Container.
Was passiert bei einem Sicherheitsvorfall — z. B. ein defektes Spare-Part mit potenziellen Daten-Resten?
Sofort-Eskalation an unseren Compliance-Officer (binnen 4h). Erst-Meldung an Sie binnen 24h, vertiefter Bericht binnen 72h — exakt nach NIS2/DORA-Frist. Defekte Datenträger werden vor Ort vernichtet (BSI-konformer Wipe oder physische Destruktion) und niemals retourniert ohne dokumentiertes Erase-Zertifikat.
Können wir TechCare-Engineers einem Background-Check unterwerfen?
Ja. Für TISAX-Level-3-Standorte oder KRITIS-Sicherheitsbereiche ist Background-Check Standard, durchgeführt durch zertifizierte Anbieter (Bundesdruckerei, Schufa-Wirtschaftsdienst). Auf Anfrage liefern wir die unterzeichnete Bestätigung pro zugeordnetem Engineer.
Wie unterscheidet sich Ihre Compliance-Doku vom OEM-Standard?
Drei Punkte: (1) Wir haben einen dedizierten Compliance-Officer, OEM-Wartung läuft typischerweise über internationale Service-Hubs ohne EU-Compliance-Fokus. (2) Wir liefern Reports auf Deutsch, audit-tauglich für DACH-Auditoren. (3) Sub-Outsourcing-Transparenz: bei OEMs ist die Engineer-Kette oft drei Tier tief (OEM → Kontinental-Partner → Lokal-Sub) und intransparent — bei uns ist sie ein- bis zweistufig und schriftlich dokumentiert.
Brauche ich für KRITIS oder NIS2 einen separaten Vertrag?
Nein. Der Standard-Wartungsvertrag enthält bereits die NIS2/KRITIS-relevanten Klauseln (Incident-Response-Fristen, Sub-Outsourcing-Transparenz, Engineer-Zertifizierungen). Bei Ihrem Onboarding ergänzen wir die KRITIS-spezifischen Anhänge (z. B. B3S-Krankenhaus-Mapping, BSI-Wipe-Standard) ohne Aufpreis.
Welche Sub-Outsourcing-Transparenz bieten Sie?
Vollständige Liste aller Engineer-Pools (Festangestellte und Vertragspartner), Spare-Parts-Distributoren mit Standorten, sowie spezialisierte Disposal-Partner (R2v3-zertifiziert). Jährlich aktualisiert, plus bei jeder Änderung im Standardanhang. Kein versteckter Tier-3 — wir nennen Namen.
Wer ist mein Compliance-Ansprechpartner bei TechCare?
Pro Vertrag ein dedizierter Service-Delivery-Manager als operativer Ansprechpartner und der Compliance-Officer als Eskalations-Instanz für Audit-Themen. Direkter Draht ohne Hotline-Schleife. Beide sprechen Deutsch und verstehen DACH-Compliance-Sprache (BAIT, MaRisk, BSI, BaFin, NIS2).