Fujitsu PRIMEQUEST und SPARC M10/M12 Wartung — vendor-unabhängiger Service für Mission-Critical-Plattformen
Wir warten Fujitsu PRIMEQUEST Mission-Critical x86-Plattformen nach Ablauf von Fujitsu SolutionPack — PRIMEQUEST 2400/2800 (Vorgänger-Generation) und PRIMEQUEST 3400/3800 (aktuell). Mit Original-Ersatzteilen und SLA bis 24×7×4. Auch im EOSL-Zeitraum. PRIMEQUEST ist im europäischen Markt vor allem für SAP-HANA-Workloads, große Oracle-Datenbanken und Mission-Critical-Anwendungen mit hoher Verfügbarkeit verbaut. 30 bis 60 Prozent unter Fujitsu-Listenpreis. Auch Fujitsu SPARC M10 und M12 mit Solaris-Zertifizierung.
Welche Fujitsu PRIMEQUEST-Modelle wir warten
PRIMEQUEST positioniert sich als Mission-Critical x86-Plattform mit Mainframe-DNA — Made in Augsburg, mit RAS-Features (Reliability, Availability, Serviceability), die im normalen x86-Server-Segment selten sind. Im DACH-Markt typisch für SAP HANA-Großumgebungen, Oracle Datenbanken über mehrere Sockel und Mission-Critical-Linux-Workloads.
Warum TPM-Wartung statt Fujitsu SolutionPack (Mission-Critical)
Fujitsu SolutionPack für PRIMEQUEST ist im Premium-Segment positioniert — und bei PRIMEQUEST 1400/1800 (1. Generation) oder PRIMEQUEST 2400E2/2800E2 wird die Verlängerung schwierig oder zu Konditionen, die einen Refresh suggerieren. PRIMEQUEST ist im europäischen Markt vor allem in SAP-HANA- und großen Oracle-Datenbank-Umgebungen verbaut — Mission-Critical-Hardware, die selten getauscht wird, weil die Migrationsrisiken erheblich sind.
Wir warten alle PRIMEQUEST-Generationen mit Original-Ersatzteilen — CPU-Module (Intel Xeon E7-Familien), Memory-Module mit Mirroring-Logik, IOU- und SB-Module, Crossbar-Komponenten. RAS-Features (Hot-Plug-CPUs, Memory-Mirroring, Lock-Step) bleiben vollständig erhalten — sie sind in der Hardware-Architektur verankert. ServerView Operations Manager und ESM laufen weiter. SAP HANA-Hardware-Zertifizierung bleibt gültig.
Generations-Timeline & TPM-Abdeckung
Pro Hardware-Generation: Hersteller-Phase (Slate) und TechCare-Coverage-Window (Teal) bis ~5 Jahre nach OEM-EOSL.
- PRIMEQUEST 1400/1800 (1. Gen)2010–2020TPM bis2025+Empfohlen
- PRIMEQUEST 1400E2/1800E22012–2022TPM bis2027+Empfohlen
- PRIMEQUEST 2400E2/2800E22014–2024TPM bis2029+Empfohlen
- PRIMEQUEST 2400E3/2800E32017–2025TPM bis2030+Unterstützt
- PRIMEQUEST 3400/38002018–2027TPM bis2032+Unterstützt
EOSL-Status der wichtigen Generationen
Sobald der Hersteller den offiziellen Support einer Generation einstellt, wird die Verlängerung entweder gar nicht mehr angeboten oder kostet überproportional. Genau diese Lücke deckt TPM ab — mit derselben Hardware-Garantie, derselben SLA, deutlich günstiger.
| Modellfamilie | Markteinführung | OEM-Support endet | TPM-Status |
|---|---|---|---|
| PRIMEQUEST 1400/1800 (1. Gen) | 2010-2012 | 2020 | Empfohlen |
| PRIMEQUEST 1400E2/1800E2 | 2012 | 2022 | Empfohlen |
| PRIMEQUEST 2400E2/2800E2 | 2014 | 2024 | Empfohlen |
| PRIMEQUEST 2400E3/2800E3 | 2017 | 2025+ | Unterstützt |
| PRIMEQUEST 3400/3800 | 2018+ | 2027+ | Unterstützt |
Stand: 2026. EOSL-Daten basieren auf offiziellen Hersteller-Roadmaps und können sich ändern. Verbindliche Auskunft im Einzelfall auf Anfrage.
Was wir konkret leisten
Original-Ersatzteile
Eigenes Lager mit OEM-Originalkomponenten, auch für End-of-Life-Generationen.
Onsite-Engineer
Deutschsprachige Techniker in DACH und international, 4-Stunden-Reaktionszeit garantiert.
Flexible SLA pro Server
Parts Only, 5×9 NBD oder 24×7×4 — frei kombinierbar je nach Standort und Kritikalität.
Multi-Vendor-Vertrag
Ein Vertrag für Fujitsu PRIMEQUEST und alle anderen Hersteller. Keine Einzelverträge mehr.
EOSL-Tracking & Reporting
Monatliche SLA-Reports, Asset-Übersicht, automatische EOSL-Benachrichtigung.
Hersteller-Tools bleiben
Fujitsu PRIMEQUEST-spezifische Management-Tools bleiben weiter nutzbar.