Dell EMC XtremIO Wartung — vendor-unabhängiger Service für X1- und X2-Generation
Wir warten Dell EMC XtremIO All-Flash-Arrays nach Ablauf von Dell EMC Maintenance — speziell die EOSL-Generationen X1 und frühe X2-Modelle, die noch in DACH-Banken, SAP-HANA-Umgebungen und VDI-Datacentern produktiv laufen. XtremIO mit Inline-Deduplication und Compression war ab 2012 das EMC-Premium-Flash-Produkt, wurde aber durch PowerStore und PowerMax als strategischen Nachfolger ersetzt. Original-X-Bricks (Controller, DAEs), Disks (SSDs) und 16-Gb-FC/10GbE-Ports auf Lager. SLA bis 24×7×4, 30 bis 70 Prozent unter Dell-Listenpreis.
Welche XtremIO-Generationen wir warten
XtremIO ist als Inline-Dedup-All-Flash-Plattform 2012 mit der X1-Generation gestartet, 2017 mit X2 grundlegend überarbeitet worden. Mit der strategischen Verschiebung von Dell EMC in Richtung PowerStore und PowerMax ist XtremIO heute auf Bestandskunden-Niveau — der Push für Neuverkäufe ist eingestellt. Genau die Phase wo TPM den entscheidenden Wirtschaftlichkeits-Hebel bietet.
Warum TPM-Wartung für XtremIO statt Dell EMC Maintenance
XtremIO X1 hat 2022 EOSL erreicht, X2-Modelle der ersten Generation laufen bis 2026-2027. Dell EMC Maintenance ist für X1 nicht mehr verlängerbar, bei X2 schon stark verteuert. Gleichzeitig ist XtremIO eine sehr stabile Plattform — die Inline-Dedup-Workloads laufen produktiv, viele DACH-Banken haben XtremIO als VDI- oder VMware-Datastore und wollen die nicht vor einem PowerStore-Refresh in zwei Jahren erzwingen.
Wir halten X-Brick-Controller (SC1, SC2), DAEs, NVRAM-Module, Battery-Backup-Units und SSDs (400 GB bis 3.84 TB) für X1- und X2-Generationen vor. Inline-Dedup-Cluster bleiben funktionsfähig — das Cluster-Management (XMS, XtremIO Management Server) läuft auch ohne aktive Dell-Telemetrie weiter, weil es Bestandteil der Hardware-Konfiguration ist. Bei kritischen Tier-1-Workloads empfehlen wir 24×7×4 mit Spare-Controller-Vorhaltung.
Generations-Timeline & TPM-Abdeckung
Pro Hardware-Generation: Hersteller-Phase (Slate) und TechCare-Coverage-Window (Teal) bis ~5 Jahre nach OEM-EOSL.
- X1 Starter X-Brick (10TB)2014–2022TPM bis2027+Empfohlen
- X1 Single / Dual X-Brick2012–2022TPM bis2027+Empfohlen
- X1 Multi-X-Brick Cluster2014–2022TPM bis2027+Empfohlen
- X2-S (Single)2017–2026TPM bis2031+Unterstützt
- X2-R (Multi)2017–2026TPM bis2031+Unterstützt
- X2-T (Tier-1)2018–2027TPM bis2032+Unterstützt
EOSL-Status der XtremIO-Generationen
Dell hat XtremIO X1 offiziell zum EOSL-Status erklärt, X2-Generation läuft bis 2026-2027. Migration auf PowerStore oder PowerMax wird empfohlen — TPM überbrückt die Zeit zwischen EOSL und geordneter Migration.
| Modellfamilie | Markteinführung | OEM-Support endet | TPM-Status |
|---|---|---|---|
| X1 Starter X-Brick (10TB) | 2014 | 2022 | Empfohlen |
| X1 Single / Dual X-Brick | 2012-2015 | 2022 | Empfohlen |
| X1 Multi-X-Brick Cluster | 2014-2016 | 2022 | Empfohlen |
| X2-S (Single) | 2017 | 2026 | Unterstützt |
| X2-R (Multi) | 2017 | 2026 | Unterstützt |
| X2-T (Tier-1) | 2018 | 2027+ | Unterstützt |
Stand: 2026. EOSL-Daten basieren auf offiziellen Hersteller-Roadmaps und können sich ändern. Verbindliche Auskunft im Einzelfall auf Anfrage.
Was wir konkret leisten
Original-Ersatzteile
Eigenes Lager mit X-Brick-Controllern (SC1, SC2), DAEs, NVRAM-Modulen, Battery-Backup-Units, SSDs (400 GB bis 3.84 TB) — für X1 und X2.
Onsite-Engineer
Deutschsprachige Storage-Techniker in DACH mit XtremIO-X-Brick-Erfahrung, 4-Stunden-Reaktionszeit garantiert.
Flexible SLA pro Cluster
Bei Tier-1-Workloads (VDI, SAP HANA, Datenbank-Tier) empfehlen wir 24×7×4 mit Spare-Controller-Vorhaltung. Bei Test/Dev-XtremIO reicht 5×9 NBD.
Multi-Vendor-Vertrag
Ein Vertrag für XtremIO und alle anderen Hersteller (Dell PowerEdge, EMC Storage, HPE, NetApp, IBM). Keine Einzelverträge mehr.
XMS bleibt funktional
XtremIO Management Server (XMS) als Cluster-Management-VM läuft weiter — es ist Bestandteil der Hardware-Konfiguration und nicht an einen aktiven Dell-Vertrag gebunden.
Dedup-/Compression-Telemetrie weiter lokal
Inline-Dedup-Rate, Compression-Ratio und IOPS-Reporting bleiben lokal verfügbar. CloudIQ-Telemetrie zu Dell wird ohne aktiven Vertrag gestoppt — für Production-Monitoring typisch kein Blocker.