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FORTINET FORTISWITCH · TPM FÜR CAMPUS UND DATACENTER MIT POE+ UND FORTILINK

Fortinet FortiSwitch Wartung — Hardware-Service für Campus und Datacenter Switching mit PoE+ und FortiLink-Integration

Wir warten die Hardware-Schicht der Fortinet FortiSwitch herstellerunabhängig — zwei Plattform-Klassen unter einem Vertrag: FortiSwitch Campus (FS-108E, FS-148F, FS-224E, FS-248E, FS-424E, FS-448E — Layer-2/Layer-3-Switching mit PoE+-Standard für integrierte Branch- und Campus-Konfigurationen) und FortiSwitch Datacenter (FS-1024E, FS-1048E, FS-3032E — Top-of-Rack-Switching mit 10G/25G/40G-Connectivity für Server-Anbindung). Mit Original-Komponenten und SLA bis 24×7×4. 30 bis 60 Prozent unter FortiCare Premium Support für die Hardware-Schicht. PoE+-Service als Campus-Standard: FortiSwitch Campus-Modelle haben typisch 24-48 PoE+-Ports für direkte Anbindung von FortiAP (WLAN), Voice-over-IP-Telefonen, Überwachungs-Kameras und IoT-Geräten. Bei einem typischen DACH-Campus mit 200 Mitarbeitern sind 4-6 FortiSwitch-Geräte mit insgesamt 100-300 PoE+-Ports im Einsatz — Hardware-Wartung muss diese PoE+-Komponenten explizit decken (PoE-Controller, PoE-Power-Stages auf den Linecards, Power Budget Management). FortiLink-Integration: FortiSwitch-Geräte werden im FortiLink-Modus typisch nicht standalone gemanaged sondern als Layer-2-Extension der FortiGate verwaltet — FortiGate sieht den FortiSwitch als logische Erweiterung der eigenen Ports, mit zentraler Konfiguration über FortiManager. Bei Hardware-Replacement bedeutet das: Konfigurations-Migration läuft über die FortiGate (nicht über lokales FortiSwitch-Backup), was wir bei Service-Tickets explizit koordinieren. Hardware-vs-Software-Trennung: FortiSwitchOS, FortiLink-Funktionalität und FortiCare-Software-Updates laufen unverändert über Fortinet.

Welche FortiSwitch Campus- und Datacenter-Modelle wir warten

FortiSwitch-Plattformen unterscheiden sich in Port-Anzahl, PoE-Capability und Throughput-Klasse. FortiSwitch Campus ist die Standard-Klasse für Branch-/Campus-Konfigurationen mit Layer-2/Layer-3-Switching und PoE+-Power-Budget für Endgeräte-Versorgung. FortiSwitch Datacenter ist die High-Throughput-Klasse für Top-of-Rack-Konfigurationen mit 10G/25G/40G-Connectivity für Server-Anbindung. Beide Klassen unterstützen Stacking (mehrere FortiSwitch-Geräte als logische Einheit) und FortiLink-Integration (Management über FortiGate).

FortiSwitch Campus 100-200 Series · 8-48 Ports
FS-108E (8-Port) · FS-148F (48-Port) · FS-224E (24-Port) · FS-248E (48-Port) · alle mit PoE+-Optionen
FortiSwitch Campus 400 Series · höhere Throughput
FS-424E (24-Port) · FS-448E (48-Port) · 10G-Uplink-Optionen, höhere PoE-Power-Budgets
FortiSwitch Datacenter 1000-3000 Series · Top-of-Rack
FS-1024E · FS-1048E (10G/25G ToR) · FS-3032E (32x100G für Spine/Leaf)
PoE+-Komponenten · Power-Budget-Service
PoE-Controller · PoE-Power-Stages auf Linecards · PoE-Power-Budget-Management · Endgeräte-Versorgung
Hardware-Komponenten · was wir tauschen
Power Supplies · Lüfter · NVMe/SSD-Module · Mainboards · Front-Panel-LEDs · Bezels · Stacking-Module
Stacking und FortiLink-Konfigurationen
FortiSwitch-Stack als logische Einheit · FortiLink-Management via FortiGate · zentrale Konfiguration

Warum TPM-Hardware-Wartung für Fortinet FortiSwitch

FortiSwitch ist im europäischen Markt typisch in integrierten Fortinet-Stack-Konfigurationen deployed — FortiGate als Edge-Firewall plus FortiSwitch als Access-Layer plus FortiAP als WLAN, alles unter zentralem FortiManager-Management. Bei einem typischen DACH-Campus mit 200 Mitarbeitern sind 4-6 FortiSwitch-Geräte plus 1-2 FortiGate plus 8-15 FortiAP im Einsatz — bei Multi-Site-Konfigurationen mit 20+ Standorten ergeben sich Bestände mit 80-200+ FortiSwitch-Geräten. FortiCare Premium Support für eine FS-148F bewegt sich bei 600-1.000 Euro pro Jahr für die Hardware-Schicht (Premium ohne FortiOS-Bundle), eine FS-448E bei 1.200-2.000 Euro pro Jahr, eine FS-3032E (Datacenter Top-of-Rack mit 100G-Ports) bei 3.500-6.000 Euro pro Jahr. TPM senkt das auf 30-60 Prozent darunter. Bulk-Pricing-Hebel: Bei einem Multi-Site-Bestand mit 100 FS-148F plus 20 FS-448E plus 10 FS-1048E summieren sich die jährlichen Wartungs-Ersparnisse auf 35.000-65.000 Euro. PoE+-Service-Hebel: FortiSwitch Campus-Modelle haben oft hohe PoE-Power-Budgets (bis 740W bei FS-448E-FPOE) — PoE-Hardware-Defekte (typisch PoE-Power-Stage-Defekte oder PoE-Controller-Defekte) sind häufige Failure-Modi in Multi-Year-Deployments mit hoher PoE-Last. Wir warten diese Komponenten explizit, was bei OEM-Verträgen oft als 'lifecycle-bound' (mit Hardware-Refresh-Empfehlung) behandelt wird statt als regulärer Komponenten-Tausch.

Wir warten Fortinet FortiSwitch-Hardware mit Original-Ersatzteilen und tiefen Refurbishing-Pools über mehrere FortiSwitch-Generationen. Aktuelle E-Generationen (FS-108E, FS-148F, FS-224E, FS-248E, FS-424E, FS-448E, FS-1024E, FS-1048E, FS-3032E) sind komplett im aktiven Pool. Ältere D-Generationen (FS-108D, FS-124D, FS-224D, FS-3032D — typisch in DACH-Beständen aus 2015-2018 deployed) sind in unserem Refurbishing-Pool strukturiert verfügbar. PoE+-Hardware-Spezifik: Die PoE-Power-Stages auf den Linecards sind die häufigsten Failure-Komponenten bei Multi-Year-PoE-Deployments — wir halten getestete PoE-Controller und PoE-Power-Stage-Module mit 1-2 Jahren Garantie vor. Bei Datacenter-Modellen (FS-3032E) berücksichtigen wir die hohe Port-Density (32x100G QSFP28) und die spezifische ASIC-Architektur — Mainboard-Tausch ist komplexer wegen der direkten ASIC-zu-Port-Verbindung. Hardware-vs-Software-Trennung ehrlich kommuniziert: Wir tauschen Hardware-Komponenten — FortiSwitchOS, FortiLink-Funktionalität, FortiManager-Integration und FortiCare-Software-Updates laufen unverändert über Fortinet. Bei Hardware-Defekten haben Sie zwei Service-Pfade parallel: Fortinet-Ticket für FortiSwitchOS-/FortiLink-Issues, TechCare-Ticket für Hardware-Replacement. Wichtige Spezifik bei FortiLink: Konfigurations-Migration nach Hardware-Replacement läuft über die FortiGate (nicht über lokales FortiSwitch-Konfigurations-Backup) — wir koordinieren das explizit mit Ihrem FortiGate-/FortiManager-Admin.

30–60 %
Ersparnis ggü. FortiCare Premium Support (Hardware-Schicht)
PoE+-Service
PoE-Power-Stage und PoE-Controller-Tausch explizit in Coverage
FortiLink-Integration
Konfigurations-Migration via FortiGate koordiniert
Bulk-Konsolidierung
100+ FortiSwitch-Geräte in einem Vertrag mit Bulk-Pricing

Generations-Timeline & TPM-Abdeckung

Pro Hardware-Generation: Hersteller-Phase (Slate) und TechCare-Coverage-Window (Teal) bis ~5 Jahre nach OEM-EOSL.

Lifecycle-Status der FortiSwitch-Plattformen

Fortinet FortiSwitch-Plattformen haben typisch 6-9 Jahre Lifecycle. Aktuelle E-Generationen, ältere D-Generationen nähern sich EOSL.

Modellfamilie Markteinführung OEM-Support endet TPM-Status
FortiSwitch E-Generation Campus (FS-108E bis FS-448E) 2018+ ca. 2027+ Unterstützt
FortiSwitch E-Generation Datacenter (FS-1024E bis FS-3032E) 2018+ ca. 2027+ Unterstützt
FortiSwitch F-Generation (FS-148F) 2020+ ca. 2029+ Unterstützt
FortiSwitch D-Generation (FS-108D, FS-3032D) 2015-2017 EOSL erreicht oder bevorstehend Empfohlen

Stand: 2026. EOSL-Daten basieren auf offiziellen Hersteller-Roadmaps und können sich ändern. Verbindliche Auskunft im Einzelfall auf Anfrage.

Was wir konkret leisten

Battery-Refresh-Service

Original-Liebert oder zertifizierte Alternativen, BattG-konforme Altbatterie-Entsorgung.

Hardware-Komponenten

Power-Module, Battery-Cabinets, Lüfter, LCD-Displays, IntelliSlot-Karten aus eigenem Pool.

Liebert-zertifizierte Engineers

Deutschsprachige Engineers mit Liebert-/Vertiv-Schulungen, 4-Stunden-Reaktionszeit garantiert.

Flexible SLA pro System

Parts Only, 5×9 NBD oder 24×7×4 — frei kombinierbar je nach Standort und Kritikalität.

Multi-Class-Vertiv-Vertrag

GXT/ITA + NXC/APM/EXM + NXL/EXL + Hipulse in einem Konstrukt, ein Ansprechpartner.

EOSL- und Migrations-Coverage

GXT4, Hipulse, Liebert NX 1. Gen weiterhin wartbar.

Häufige Fragen zur FortiSwitch-Wartung

Welche Fortinet FortiSwitch-Modelle warten Sie?
Komplette FortiSwitch-Familie über zwei Klassen: FortiSwitch Campus (FS-108E mit 8 Ports, FS-148F mit 48 Ports, FS-224E mit 24 Ports, FS-248E mit 48 Ports, FS-424E mit 24 Ports plus 10G-Uplinks, FS-448E mit 48 Ports plus 10G-Uplinks — alle mit PoE+-Optionen) und FortiSwitch Datacenter (FS-1024E und FS-1048E als Top-of-Rack mit 10G/25G-Connectivity, FS-3032E mit 32x100G QSFP28 für Spine/Leaf-Konfigurationen). Plus ältere D-Generationen (FS-108D, FS-124D, FS-224D, FS-3032D) im Refurbishing-Pool für Bestände aus 2015-2018. Inklusive aller Hardware-Komponenten: Power Supplies (Single-PSU bei kleineren Campus-Modellen, redundante PSUs ab FS-248E und alle Datacenter-Modelle), Lüfter (modulare Hot-Swap-Lüfter ab FS-448E), NVMe/SSD für FortiSwitchOS, Mainboards, PoE+-Port-Module bei PoE-Modellen, Stacking-Module für Stack-Konfigurationen und HA-relevante Komponenten. Bei sehr alten Beständen (vor 2014 deployed) prüfen wir Coverage individuell.
Was kostet TPM für FortiSwitch Campus und Datacenter vs FortiCare Premium?
30 bis 60 Prozent Ersparnis auf der Hardware-Wartungs-Komponente. Campus-Klasse: FS-108E mit 24×7×4: FortiCare Premium 250-400 Euro pro Jahr für Hardware-Schicht, TechCare 110-180 Euro. FS-148F: 600-1.000 Euro Fortinet, 280-450 Euro TechCare. FS-224E: 500-800 Euro Fortinet, 230-360 Euro TechCare. FS-248E: 700-1.150 Euro Fortinet, 320-520 Euro TechCare. FS-424E: 850-1.400 Euro Fortinet, 380-630 Euro TechCare. FS-448E: 1.200-2.000 Euro Fortinet, 540-900 Euro TechCare. PoE+-Modelle (FS-148F-FPOE, FS-448E-FPOE): nochmal 15-25 Prozent höher absolut wegen PoE-Power-Budget-Coverage. Datacenter-Klasse: FS-1024E: 1.500-2.500 Euro Fortinet, 680-1.130 Euro TechCare. FS-1048E: 2.000-3.300 Euro Fortinet, 900-1.500 Euro TechCare. FS-3032E (32x100G): 3.500-6.000 Euro Fortinet, 1.600-2.700 Euro TechCare. Multi-Site-Bestand mit 100 FS-148F plus 20 FS-448E plus 10 FS-1048E: jährliche Wartungs-Ersparnisse 35.000-65.000 Euro. Bulk-Pricing-Hebel: Bei 50+ FortiSwitch-Geräten in einem Vertrag verhandeln wir zusätzliche 5-10 Prozent Bulk-Discount, vor allem bei Multi-Site-Bestands-Konsolidierungen mit standardisierter Hardware-Konfiguration. FortiSwitchOS und FortiCare-Software-Updates bleiben unabhängig bei Fortinet.
Wie funktioniert PoE+-Hardware-Service?
PoE+-Service ist explizit in unserer Hardware-Coverage — was bei OEM-Verträgen oft nicht der Fall ist. FortiSwitch Campus-Modelle haben typisch hohe PoE-Power-Budgets: FS-148F-FPOE bis 370W, FS-448E-FPOE bis 740W, FS-248E-FPOE bis 410W. Bei einem typischen DACH-Campus mit 200 Mitarbeitern werden 50-80 PoE-Endgeräte (FortiAP, IP-Phones, IP-Kameras, IoT-Sensoren) über 4-6 FortiSwitch-Geräte versorgt — entsprechend hohe PoE-Last über die Geräte-Lifetime. Failure-Modi bei Multi-Year-PoE-Deployments: PoE-Power-Stages auf den Linecards (Buck-Konverter pro Port-Gruppe für 802.3af/at/bt-Spezifikation) sind häufige Failure-Komponenten — typisch nach 5-7 Jahren wegen thermischer Belastung und Elko-Alterung. PoE-Controller-Chips (typisch zentraler Power-Budget-Manager pro Switch) sind seltener Failure-Komponenten, aber bei Defekt verliert der ganze Switch PoE-Funktionalität. Unsere Coverage: Wir tauschen sowohl PoE-Power-Stages (Sub-Komponenten-Tausch wenn möglich, ansonsten Mainboard-Tausch) als auch PoE-Controller (Mainboard-Tausch). Bei sehr alten FortiSwitch-Modellen (D-Generation aus 2015-2017) sind PoE-Spezifik-Komponenten typisch in unserem strukturierten Refurbishing-Pool verfügbar. OEM-Vergleich: FortiCare Premium behandelt PoE-Komponenten oft als 'lifecycle-bound' und empfiehlt bei PoE-Defekten Hardware-Refresh statt Komponenten-Tausch — wir liefern echte Komponenten-Reparatur, was bei Beständen mit 100+ FortiSwitch-Geräten substantiellen Pricing-Hebel bringt.
Wie funktioniert Hardware-Replacement bei FortiLink-managed FortiSwitch?
FortiLink ist die wichtigste Spezifik bei FortiSwitch-Hardware-Service. Im FortiLink-Modus wird der FortiSwitch nicht standalone gemanaged sondern als Layer-2-Extension der FortiGate verwaltet — die FortiGate sieht den FortiSwitch als logische Erweiterung der eigenen Ports, alle VLAN-, Port-Security-, Authentication- und QoS-Konfigurationen werden zentral auf der FortiGate (oder im FortiManager-Stack) verwaltet und auf den FortiSwitch gepusht. Aus Service-Perspektive bedeutet das: Konfigurations-Migration nach Hardware-Replacement läuft über die FortiGate, nicht über lokales FortiSwitch-Backup. Wenn wir einen defekten FortiSwitch tauschen, ist der Replacement-FortiSwitch zunächst 'leer' (Werks-Konfiguration) — die FortiGate erkennt den Replacement, validiert die Hardware-Seriennummer (für FortiCare-Subscription-Bindung) und pusht die alte Konfiguration als Layer-2-Extension auf das neue Gerät. Coordination-Procedure: Wir koordinieren das explizit mit Ihrem FortiGate-/FortiManager-Admin: (1) Wir liefern Replacement-Hardware mit dokumentierter Hardware-Seriennummer, (2) Sie autorisieren die neue Seriennummer auf der FortiGate für FortiLink-Discovery, (3) wir installieren die Replacement-Hardware physisch und schließen die Stack/Uplink-Kabel an, (4) FortiGate erkennt das Gerät automatisch via FortiLink-Protokoll und pusht die Konfiguration. Bei Stack-Konfigurationen (mehrere FortiSwitch als logische Einheit) ist das komplexer — wir koordinieren Stack-Member-Replacement mit Ihrem Admin, damit der Stack während des Tauschs nicht in Split-Brain-State gerät. Standalone-Modus: Wenn FortiSwitch nicht im FortiLink-Modus läuft sondern standalone gemanaged wird (typisch bei Datacenter-Konfigurationen ohne FortiGate als Manager), ist Konfigurations-Migration über lokales FortiSwitchOS-Backup — auch das koordinieren wir.
Bleiben FortiSwitchOS, FortiLink und FortiManager-Integration unverändert?
Ja, vollständig und unverändert. Wir warten ausschließlich die Hardware-Schicht — alles Software- und Integration-bezogene läuft weiter über Fortinet. FortiSwitchOS: Switch-Operating-System mit Layer-2/Layer-3-Funktionalität, VLAN-Management, Port-Security, 802.1X-Authentication und QoS. Code-Updates erfordern aktiven FortiCare-Software-Support. FortiLink-Funktionalität: Integration mit FortiGate für zentrales Management läuft über FortiSwitchOS und FortiOS — die Integration selbst ist Software-seitig und läuft über aktive FortiCare-Verträge auf beiden Geräten (FortiGate und FortiSwitch). FortiManager-Integration: Multi-Site-Management von FortiSwitch-Beständen läuft über FortiManager — Lizenz und Software-Support bleiben bei Fortinet. FortiAnalyzer: Log-Aggregation für FortiSwitch-Events (Port-Status, Authentication-Events, Power-Budget-Alerts) läuft über separate FortiAnalyzer-Appliance. Praktische Konsequenz bei Hardware-Defekt: Sie öffnen FortiCare-Ticket bei FortiSwitchOS-Bugs oder FortiLink-Software-Issues, TechCare-Ticket bei Hardware-Replacement (defekte PSU, defekter Lüfter, defekter PoE-Port, Mainboard-Failure). Bei Hardware-Replacement koordinieren wir die FortiGate-FortiLink-Integration für Konfigurations-Migration. Diese Aufteilung ist transparent — eine FortiSwitch-Hardware ohne aktive FortiCare-Subscription läuft weiter, aber ohne Software-Updates verliert sie über die Zeit aktuelle Security-Patches und neue Features.
Welche SLA-Stufen empfehlen Sie für Campus und Datacenter?
Campus-Konfigurationen (FS-108E bis FS-448E): SLA-Anforderung abhängig vom Use-Case. Bei kritischen Branch-/Filialen-Konfigurationen (Filialen mit Echtzeit-Transaktionsverarbeitung, Produktionsstandorte mit ERP-Connectivity) empfehlen wir 24×7×4 für mindestens den Core-Switch (typisch FS-448E-Stack), 5×9 NBD ausreichend für Edge-Switches mit reduzierter Kritikalität. Bei Standard-Office-Konfigurationen (Headquarter mit Office-Workloads, Branch-Offices ohne Produktions-Anbindung) ist 5×9 NBD typisch ausreichend, weil Switch-Failure nicht zu vollständigem Service-Verlust führt (Endgeräte können auf andere Switches im Stack umrouten). PoE+-Critical-Configurations (Standorte mit PoE-versorgten kritischen Geräten wie Notruf-IP-Phones, Sicherheits-Kameras, KRITIS-relevante Sensoren) brauchen 24×7×4 wegen direkter Service-Auswirkung bei PoE-Verlust. Datacenter-Konfigurationen (FS-1024E/1048E/3032E): 24×7×4 für aktive Top-of-Rack-Switches Standard, weil Switch-Failure direkten Server-Connectivity-Verlust verursacht. Bei Spine/Leaf-Konfigurationen mit redundanten Pfaden kann 5×9 NBD ausreichen wenn ECMP/MLAG-Konfiguration den Failover automatisch übernimmt. Stack-Konfigurationen: Stack-Master kritischer als Stack-Members — 24×7×4 für Master, 5×9 NBD für Members ausreichend. Multi-Vendor-Switching-Konsolidierung: FortiSwitch plus Cisco Catalyst plus HPE Aruba in einem Vertrag konsolidiert ist bei DACH-Mittelständlern typisch, mit gestaffelten SLA-Stufen pro Use-Case-Kritikalität.
Welche Hardware-Komponenten konkret bei FortiSwitch?
Komplette Hardware-Komponenten-Coverage. Power Supplies: Single-PSU bei kleineren Campus-Modellen (FS-108E bis FS-148F — kein Hot-Swap, daher höhere SLA-Sensitivität bei PSU-Defekt), 1+1 redundant ab FS-248E mit Hot-Swap-Capability, redundante PSUs bei allen Datacenter-Modellen. PSU-Modelle für PoE-Konfigurationen sind nochmal anders dimensioniert (höhere Watt-Klasse für Power-Budget). Lüfter: Integrierte Lüftersysteme bei kleineren Modellen (Tausch erfordert Geräte-Öffnung), modulare Hot-Swap-Lüfter ab FS-448E und alle Datacenter-Modelle. NVMe/SSD-Module: für FortiSwitchOS und Konfiguration (Boot-Drive). Bei Campus-Modellen typisch single Storage, bei Datacenter-Modellen optional Dual-Mirror-Konfiguration. Mainboards: Tausch mit Konfigurations-Migration via FortiSwitchOS-Backup oder via FortiGate-FortiLink-Push, plus Lizenz-Re-Aktivierung mit Fortinet (sie übermitteln neue Hardware-Seriennummer für FortiCare-Subscription-Bindung). PoE+-Port-Module: bei PoE-Modellen — wir tauschen sowohl einzelne defekte PoE-Power-Stages als auch komplette PoE-Controller bei System-weiten PoE-Defekten. Stacking-Module: bei Stack-Konfigurationen sind die Stacking-Ports auf Backplane-Ebene oder dedizierte Stacking-Module — defekte Stacking-Hardware ist explizit in unserer Coverage. Front-Panel-LEDs und Bezels: Status-LEDs, Bezel-Replacement bei sichtbaren Schäden. Nicht in unserer Coverage: SFP/SFP+/QSFP+/QSFP28-Transceiver (separate Vendor-Beziehung), Konsolen-Kabel, regulatorische Power-Cable-Sets.
Können wir FortiSwitch mit FortiGate, FortiAP, FortiAnalyzer und Cross-Vendor konsolidieren?
Ja, das ist die natürliche Multi-Product-Fortinet-Konsolidierung über die gesamte Fortinet-Hardware-Familie — gerade bei FortiSwitch besonders sinnvoll, weil FortiSwitch typisch in integrierten FortiGate-Stack-Konfigurationen deployed wird. Multi-Product-Vertrag deckt: FortiSwitch Campus und Datacenter (mit PoE+-Service und FortiLink-Integration) plus FortiGate Branch und Mid-Market (für Branch-FortiGate als zentrale Komponente der Branch-Architektur) plus FortiGate Enterprise und Datacenter (für HQ- und Datacenter-Edge plus Chassis-Klasse) plus FortiAP Wireless (das WLAN-Layer in der Branch-Architektur, typisch direkt an FortiSwitch PoE+-Ports angeschlossen) plus FortiAnalyzer und FortiManager (zentrale Management- und Analytics-Appliances) in einem einzigen Konstrukt. Cross-Vendor-Erweiterung — DACH-Multi-Vendor-Switching-Standard: Bei DACH-Mittelständlern und Enterprises mit historisch gewachsener Multi-Vendor-Switching-Landschaft (typisch FortiSwitch in Branch plus Cisco Catalyst in HQ plus HPE Aruba in spezifischen Standorten oder umgekehrt) konsolidieren wir Hardware-Wartung über alle Switch-Vendoren. Plus NGFW-Cross-Vendor (Palo Alto, Check Point) und Server-/Storage-Hardware. Multi-Vendor-Switching-TPM ist explizit unsere Stärke, weil wir gestaffelte Engineering-Kompetenz pro Vendor-Familie liefern (FortiSwitch-Spezialisten plus Cisco-Spezialisten plus Aruba-Spezialisten in einem koordinierten Service-Pool). Operativer Vorteil: Ein Service-Vertrag mit einem Ansprechpartner für die gesamte Hardware-Wartung statt drei oder vier separater OEM-Service-Beziehungen mit unterschiedlichen Eskalations-Wegen, SLA-Reportings und Ticket-Systemen.
Service-Performance

Echte Ist-Werte Q1 2026 — direkt aus unserem ITIL-Ticketing.

99,2 %
Tickets innerhalb vereinbarter Response-Time gelöst
2,4 h
Ø Erst-Reaktion bei 4h-SLA-Tier
88 %
First-Time-Fix beim Ersttermin
97 %
Ersatzteil binnen 4 h vor Ort, DACH-Depots
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