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F5 LEGACY · TPM FÜR S-SERIE UND VIPRION

F5 Legacy & VIPRION Wartung — vendor-unabhängiger Service für s-Serie und VIPRION-Chassis

Wir warten F5 Legacy-Plattformen herstellerunabhängig — BIG-IP s-Serie (2000s/4000s/5000s als Entry/Mid, 10000s/11000s als High-End — alle Vorgänger der i-Series) und VIPRION-Chassis (C2200, C2400, C4480, C4800 mit Blade-Architektur). Mit Original-Switches, Power Supplies, Blades und Replacement-Appliances aus eigenem Lager und zertifizierten Refurbishing-Pools, SLA bis 24×7×4. Großteils EOSL — F5-Support oft nicht mehr verfügbar oder zu deutlich erhöhten Konditionen. TPM ist hier in vielen Fällen die einzige verbleibende Service-Option, 30 bis 70 Prozent unter etwaigen F5-Konditionen.

Welche F5 Legacy-Modelle wir warten

F5 BIG-IP s-Serie war zwischen 2010 und 2015 die Hauptplattform für ADC- und WAF-Workloads — abgelöst seit 2015 durch die i-Series. Bestände in DACH-Datacentern sind weiterhin substantiell, weil Refresh-Zyklen bei F5-Plattformen traditionell konservativ sind und stabile Konfigurationen oft 8-10+ Jahre produktiv betrieben werden. VIPRION-Chassis war die modulare Variante mit Blade-Architektur — Performance-Skalierung durch zusätzliche Blades, eingesetzt bei Carrier-, großen Enterprise- und Internet-Provider-Kunden. Beide Linien sind großteils EOSL erreicht.

BIG-IP 2000s/4000s/5000s · Entry/Mid
2000s · 2200s · 4000s · 4200v · 5000s · 5200v
BIG-IP 10000s/11000s · High-End
10000s · 10200v · 11000s · 11050v
VIPRION-Chassis · Modular
C2200 · C2400 · C4480 · C4800 (mit B2150/B2250/B4300/B4450 Blades)
Komponenten & Blades
Power Supplies · Fan Trays · Hard Drives · VIPRION Blades · SSL-Hardware-Module

Warum TPM-Wartung für F5 Legacy

F5 Legacy ist der Bereich mit den höchsten relativen Einsparungen im F5-Portfolio. Bei s-Serie- und VIPRION-Beständen ist F5-Support entweder gar nicht mehr verfügbar (vollständig EOSL) oder nur zu deutlich erhöhten Konditionen, weil F5 die Refresh-Migration auf i-/r-Series wirtschaftlich incentiviert. TPM senkt das auf 30-70 Prozent — die Spread-Range ist hier breiter als bei aktuellen Generationen, weil bei vollständig EOSL-Plattformen kein OEM-Vergleich mehr möglich ist und Preise rein bedarfsorientiert kalkuliert werden. Strategische TPM-Positionierung: Bridge-Service bis zur Refresh-Strategie, nicht permanenter Ersatz.

Wir warten F5 Legacy-Plattformen mit Original-Switches, Power Supplies, Hard Drives und VIPRION-Blades aus eigenem Lager und zertifizierten Refurbishing-Pools — Pool-Tiefe variiert pro Modell. Bei häufiger gehandelten Modellen (BIG-IP 4200v, 10200v, VIPRION C2400) sind Komponenten-Pools robust, bei selteneren Modellen (BIG-IP 2000s Original-Generation, VIPRION C4800 mit B4450 Blades) machen wir vor Vertragsabschluss eine explizite Risiko-Bewertung. TMOS-Software auf Legacy-Plattformen läuft lizenzfrei weiter — alle ADC/WAF-Funktionen bleiben aktiv, nur TMOS-Code-Updates auf neuere Versionen sind eingeschränkt.

30–70 %
Ersparnis ggü. F5-Konditionen (sofern verfügbar)
EOSL-Spezialist
Refurbishing-Pools für s-Serie und VIPRION
TMOS bleibt
ADC/WAF-Funktionen lizenzfrei aktiv
Bridge-Service
Verlängert Bestand bis Refresh-Strategie steht

Generations-Timeline & TPM-Abdeckung

Pro Hardware-Generation: Hersteller-Phase (Slate) und TechCare-Coverage-Window (Teal) bis ~5 Jahre nach OEM-EOSL.

EOSL-Status der F5 Legacy-Plattformen

F5 Legacy-Generationen folgen einem 8-10-Jahre-Lifecycle. s-Serie-Modelle sind komplett EOSL erreicht. VIPRION-Chassis sind großteils EOSL, neuere Konfigurationen (C4800) nähern sich.

Modellfamilie Markteinführung OEM-Support endet TPM-Status
BIG-IP 2000s/2200s (Entry) 2012 2021–2022 Empfohlen
BIG-IP 4000s/4200v 2013 2022–2023 Empfohlen
BIG-IP 5000s/5200v 2013–2014 2022–2024 Empfohlen
BIG-IP 10000s/10200v 2013 2022–2023 Empfohlen
BIG-IP 11000s/11050v 2010–2012 2020–2022 Empfohlen
VIPRION C2200/C2400 2012 2021–2023 Empfohlen
VIPRION C4480 2014 2023–2024 Empfohlen
VIPRION C4800 2015 2024–2025 Empfohlen

Stand: 2026. EOSL-Daten basieren auf offiziellen Hersteller-Roadmaps und können sich ändern. Verbindliche Auskunft im Einzelfall auf Anfrage.

Was wir konkret leisten

Original-Ersatzteile

Eigenes Lager mit OEM-Originalkomponenten und zertifizierten Refurbishing-Pools für EOSL-Generationen.

Onsite-Engineer

Deutschsprachige Techniker in DACH und international, 4-Stunden-Reaktionszeit garantiert.

Flexible SLA pro System

Parts Only, 5×9 NBD oder 24×7×4 — frei kombinierbar je nach Standort und Kritikalität.

Multi-Vendor-Vertrag

Ein Vertrag für F5 und alle anderen Hersteller. Keine Einzelverträge mehr.

EOSL-Tracking & Reporting

Monatliche SLA-Reports, Asset-Übersicht, automatische EOSL-Benachrichtigung.

TMOS & F5OS bleiben

LTM, GTM, APM, ASM, AFM-Lizenzen unverändert. F5-Software-Updates bei aktivem F5-Vertrag.

Häufige Fragen zur F5 Legacy Wartung

Welche F5 Legacy-Modelle warten Sie?
Komplette Legacy-Familie: BIG-IP s-Serie aller Klassen (2000s, 2200s, 4000s, 4200v, 5000s, 5200v, 10000s, 10200v, 11000s, 11050v) und VIPRION-Chassis (C2200, C2400, C4480, C4800 mit allen Blade-Generationen B2150/B2250/B4300/B4450). Inklusive aller Power Supplies, Fan Trays, Hard Drives, SSL-Hardware-Module und Blades.
Was kostet TPM für F5 Legacy?
30 bis 70 Prozent Ersparnis, je nach Modell und EOSL-Status. Bei vollständig EOSL-Plattformen, wo F5 keinen Support mehr anbietet, sehen wir bis 70 Prozent — TPM ab 1.500-2.500 Euro pro Jahr für eine BIG-IP 4200v, 2.500-4.000 Euro für 10200v, 6.500-12.000 Euro für eine voll bestückte VIPRION C4480 mit 4 Blades. Bei VIPRION C4800 mit 8 B4450-Blades und 24×7×4: typisch 12.000-18.000 Euro pro Jahr TPM. Bei Multi-Vendor-Multi-Class-Verträgen mit Legacy- und aktuellen i-/r-Series-Plattformen kombiniert sind die Effizienz-Vorteile am höchsten.
Funktioniert TMOS auf Legacy-Plattformen weiter?
Ja. TMOS auf BIG-IP s-Serie und VIPRION-Chassis läuft lizenzfrei weiter — alle Modul-Lizenzen (LTM, GTM/DNS, APM, ASM, AFM, SSL Forward Proxy) bleiben aktiv, alle ADC/WAF-Funktionen funktional. TMOS-Code-Updates auf neuere Major-Versionen sind seit dem F5-Support-Ende ohnehin eingeschränkt — bei stabilen Legacy-Konfigurationen typisch unkritisch, weil ADC-Setups in produktiven Umgebungen über Jahre stabil betrieben werden. Bei vollständig EOSL-Plattformen ist TMOS-Update auf neuere Versionen oft nicht mehr möglich, was aber bei stabilen Configs unproblematisch ist.
Wann macht Refresh statt TPM Sinn für Legacy?
Drei klare Refresh-Indikatoren: (1) Wenn TMOS-Major-Version-Updates für neue Sicherheits-Features oder Anwendungs-Anforderungen zwingend werden — Legacy-Plattformen erhalten keine neuen Major-Versionen mehr. (2) Wenn SSL/TLS-Hardware-Beschleunigung an Performance-Grenzen kommt — moderne TLS 1.3-Workloads mit grösseren Schlüsseln (RSA 4096, ECDSA P-384) belasten ältere Crypto-Hardware. (3) Wenn neue Compliance-Anforderungen (FIPS 140-3, neue PCI-DSS-Spezifikationen) zertifizierte aktuelle Hardware verlangen. Für stabile Legacy-Bestände ohne diese Trigger ist TPM die wirtschaftliche Brücke — typisch 2-4 Jahre, bis Refresh strategisch geplant wird.
Welche SLA-Stufen empfehlen Sie für Legacy?
Stark abhängig von der Rolle. Legacy-Plattformen in produktiven Tier-1-Workloads: 24×7×4 mit deutschsprachigem Onsite-Engineer, weil Komponenten-Verfügbarkeit bei EOSL-Generationen kritisch ist und Schnell-Reaktion Pool-Tiefe braucht. Legacy in stabilen Pair-Setups als Reserve oder Test/Dev: 5×9 NBD oder Parts Only ausreichend. VIPRION-Chassis in Carrier-Rollen: 24×7×4 zwingend wegen der Komplexität von Blade-Replacement und Chassis-Reconfiguration. Bei Refresh-Bridging-Verträgen (definierte Laufzeit bis zum geplanten Refresh): SLA-Mix nach Kritikalität.
Wie ist die Komponenten-Verfügbarkeit für sehr alte s-Serie?
Begrenzt aber strukturiert. Für die häufigeren Modelle (BIG-IP 4200v, 10200v, VIPRION C2400) sind Pools robust — diese Plattformen waren in DACH besonders verbreitet, deshalb haben wir ausreichend Refurbishing-Material. Bei selteneren Modellen (BIG-IP 2000s Original, VIPRION C4800 mit B4450) machen wir vor Vertragsabschluss eine explizite Risiko-Bewertung pro Komponente. Bei hoher Risiko-Stufe empfehlen wir oft, kritische Komponenten als Spare on-site zu lagern (verhandelbar im Vertrag) — der Cold-Spare-Approach ist wirtschaftlich oft attraktiver als 24×7×4-SLA-Aufschlag bei knapper Pool-Tiefe.
Können wir Legacy, i-Series und r-Series im selben Vertrag haben?
Ja. Multi-Class-Verträge sind unsere Stärke — F5 Legacy (s-Serie, VIPRION) plus i-Series (i2-i15) plus r-Series (r2-r12) — alles in einem Vertrag, ein Ansprechpartner, ein SLA-Report-Set. Bei DACH-Kunden mit gemischten F5-Beständen und Refresh-Roadmap ist das die Standard-Konfiguration: TPM überbrückt die Legacy-Phase bis Refresh, übernimmt parallel die i-Series-Wartung und beginnt mit dem r-Series-Coverage nach Werksgarantie. Plus alle anderen Hersteller (Citrix NetScaler, A10 Thunder, Radware Alteon) im gleichen Konstrukt.
Wie schnell bekommen wir ein Angebot?
48 Stunden nach Eingang Ihrer Bestandsliste mit Modell, bei VIPRION-Chassis zusätzlich Anzahl und Typ der Blades, plus Seriennummer.
Service-Performance

Echte Ist-Werte Q1 2026 — direkt aus unserem ITIL-Ticketing.

99,2 %
Tickets innerhalb vereinbarter Response-Time gelöst
2,4 h
Ø Erst-Reaktion bei 4h-SLA-Tier
88 %
First-Time-Fix beim Ersttermin
97 %
Ersatzteil binnen 4 h vor Ort, DACH-Depots
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