Check Point Quantum 3000-9000 Wartung — Hardware-Service für Branch- und Mid-Market-NGFW mit ClusterXL-HA-Coverage
Wir warten die Hardware-Schicht der Check Point Quantum Branch- und Mid-Market-NGFW herstellerunabhängig — vier Plattform-Serien unter einem Vertrag: Quantum 3000-Serie (Q3100, Q3200 — Branch/Small-Office mit kompakter Hardware), Quantum 6000-Serie (Q6100, Q6200, Q6500, Q6600, Q6700, Q6800, Q6900 — die Mid-Market-Hauptklasse mit breiter Modell-Palette für unterschiedliche Throughput-Klassen), Quantum 7000-Serie (Q7000 — Mid-Market Higher-End mit redundanten PSUs) und Quantum 9000-Serie (Q9000 — Mid-Market Top-End mit erhöhtem NGFW-Throughput und voll-redundanter Hardware). Mit Original-Komponenten und SLA bis 24×7×4. 30 bis 60 Prozent unter Check Point Premium Support für die Hardware-Schicht. ClusterXL als Check-Point-HA-Spezifik: Quantum-Branch-/Mid-Market-Bestände sind typisch in ClusterXL-HA-Konfiguration deployed (Check Points proprietäres HA-Cluster-Protokoll, analog Fortinet FGCP und Cisco HSRP) — zwei Quantum-Gateways als redundantes Cluster, eines aktiv (verarbeitet Traffic), eines standby (synchronisiert State, übernimmt bei Failure). Aus TPM-Sicht ist die Pricing-Logik direkt hebelbar mit Active/Standby-SLA-Differenzierung. SmartConsole/Smart-1-Management: Quantum-Gateways werden zentral über SmartConsole gemanaged, mit Smart-1-Management-Server (Hardware oder VM) als zentraler Konfigurations- und Logging-Hub. Bei Hardware-Replacement bedeutet das: Konfigurations-Migration läuft über die Smart-1 (nicht über lokales Quantum-Backup), was wir bei Service-Tickets explizit koordinieren. Hardware-vs-Software-Trennung: Wir tauschen defekte Hardware-Komponenten — Power Supplies, Lüfter, Storage-Module (SSD für GAiA-OS und Logging), Mainboards. Quantum Security Software (R81/R82-Generation), alle Threat Prevention-Subscriptions (IPS, Anti-Bot, Anti-Virus, URL Filtering, Application Control, Threat Emulation, Threat Extraction), CloudGuard, SmartConsole und Infinity-Architecture-Subscriptions laufen unverändert über Check Point.
Welche Quantum 3000-9000 Modelle wir warten
Check Point Quantum Branch- und Mid-Market-Plattformen unterscheiden sich in Throughput-Klassen, Port-Anzahl und Hardware-Redundanz. Quantum 3000-Serie ist die Branch-Klasse für Small-Office bis 50 Mitarbeiter mit kompakter Single-PSU-Hardware. Quantum 6000-Serie ist die Mid-Market-Hauptklasse mit breiter Modell-Palette (Q6100 bis Q6900) für unterschiedliche Throughput-Anforderungen, mit redundanten PSUs ab Q6700. Quantum 7000-Serie ist Mid-Market Higher-End mit Standard-Hardware-Redundanz für Mid-Sized-Datacenter-Edge. Quantum 9000-Serie ist Mid-Market Top-End mit voll-redundanter Hardware und höchstem NGFW-Throughput dieser Mid-Market-Klasse. Alle Modelle sind ClusterXL-fähig und werden zentral über SmartConsole gemanaged.
Warum TPM-Hardware-Wartung für Check Point Quantum Branch und Mid-Market
Check Point Quantum Branch- und Mid-Market-Bestände sind in DACH-Enterprise besonders verbreitet bei regulatorisch sensitiven Industrien mit historisch gewachsener Check-Point-Strategie — Banken, Versicherungen, Healthcare und KRITIS-relevante Unternehmen mit hohen Anforderungen an dokumentierte Threat-Prevention. Bestände mit 50-300+ Quantum 3000/6000-Geräten plus 5-20 Quantum 7000/9000-Geräten als Mid-Market-Headquarter sind typisch. Check Point Premium Support für eine Q6200 bewegt sich bei 1.500-2.500 Euro pro Jahr für die Hardware-Schicht (Premium ohne Threat Prevention-Bundle), eine Q6800 bei 2.500-4.000 Euro pro Jahr, eine Q9000 bei 5.500-9.000 Euro pro Jahr. TPM senkt das auf 30-60 Prozent darunter. Bulk-Pricing-Hebel: Bei einem typischen Banken-/Versicherungs-Bestand mit 80 Q3200 plus 30 Q6200 plus 10 Q6700 plus 3 Q9000 summieren sich die jährlichen Wartungs-Ersparnisse auf 70.000-130.000 Euro — TPM-Migration finanziert sich praktisch im ersten Quartal. ClusterXL-HA-Pricing-Hebel: Active/Standby-ClusterXL bei Branch-Quantum-Gateways ist DACH-Standard — der Standby-Knoten muss nicht mit gleicher SLA-Stufe wie der Active abgedeckt sein. Active 24×7×4 + Standby 5×9 NBD spart nochmal 20-30 Prozent gegenüber gleicher SLA-Stufe für beide Knoten. Bei 80 ClusterXL-Pairs ist das ein zusätzlicher 5-stelliger Pricing-Hebel pro Jahr. Multi-Site-Bulk-Konsolidierung: Bei DACH-Multi-Site-Konfigurationen mit standardisierter Branch-Hardware-Konfiguration (typisch alle Niederlassungen mit gleichem Quantum-Modell und gleicher PSU-/Storage-Konfiguration) ist Refurbishing-Pool-Logik und Spare-Part-Vorhaltung besonders effizient.
Wir warten Check Point Quantum Branch- und Mid-Market-Hardware mit Original-Ersatzteilen und tiefen Refurbishing-Pools über mehrere Quantum-Hardware-Generationen. Aktuelle Quantum-Generation (Q3100/3200, Q6100-Q6900, Q7000, Q9000) komplett im aktiven Pool. Hardware-Failure-Modi bei Multi-Year-Quantum-Deployments: Die häufigsten Hardware-Failure-Komponenten sind Power Supplies (besonders bei Q6700+ mit redundanten PSUs nach 5-7 Jahren wegen Elko-Alterung in den 1+1-redundanten Modulen), Lüfter (typisch 5-7 Jahre Lifetime, proaktiver Tausch bei 5-Jahres-Wartung empfohlen), SSD-Module (für GAiA-OS und lokales Logging — bei aktivem Quantum mit hohem Threat-Prevention-Logging nach 5-7 Jahren typisch erschöpft) und Mainboards (Tausch mit Konfigurations-Migration über Smart-1-Management-Server, plus Lizenz-Re-Aktivierung mit Check Point für neue Hardware-Seriennummer). Hardware-vs-Software-Trennung ehrlich kommuniziert: Wir tauschen Hardware-Komponenten — alle Threat-Prevention-Subscriptions (IPS, Anti-Bot, Anti-Virus, URL Filtering, Application Control, Threat Emulation und Threat Extraction für SandBlast-Funktionalität), CloudGuard-Cloud-Services und R81/R82-Software-Updates laufen unverändert über Check Point. Bei Hardware-Defekten haben Sie zwei Service-Pfade parallel: Check-Point-Ticket für Threat-Prevention/GAiA-OS-Issues, TechCare-Ticket für Hardware. Diese Aufteilung ist transparent — eine Quantum-Lösung ohne aktive Threat-Prevention-Subscription wäre nur ein einfacher Stateful-Firewall ohne moderne NGFW-Funktionalität und entsprechend unbrauchbar für regulatorische Anforderungen wie NIS2.
Generations-Timeline & TPM-Abdeckung
Pro Hardware-Generation: Hersteller-Phase (Slate) und TechCare-Coverage-Window (Teal) bis ~5 Jahre nach OEM-EOSL.
- Quantum 9000-Serie (Q9000)2023–2030TPM bis2035+Unterstützt
- Quantum 7000-Serie (Q7000)2022–2029TPM bis2034+Unterstützt
- Quantum 6000-Serie (Q6100-Q6900)2020–2028TPM bis2033+Unterstützt
- Quantum 3000-Serie (Q3100/3200)2020–2028TPM bis2033+Unterstützt
Lifecycle-Status der Quantum 3000-9000 Plattformen
Check Point Quantum Branch- und Mid-Market-Plattformen haben typisch 6-8 Jahre Lifecycle. Aktuelle Generation aktuell supported, ältere 5000/15000-Serien sind in unserem separaten Quantum Enterprise-Spoke mit EOSL-Coverage abgedeckt.
| Modellfamilie | Markteinführung | OEM-Support endet | TPM-Status |
|---|---|---|---|
| Quantum 9000-Serie (Q9000) | 2023+ | ca. 2030+ | Unterstützt |
| Quantum 7000-Serie (Q7000) | 2022+ | ca. 2029+ | Unterstützt |
| Quantum 6000-Serie (Q6100-Q6900) | 2020+ | ca. 2028+ | Unterstützt |
| Quantum 3000-Serie (Q3100/3200) | 2020+ | ca. 2028+ | Unterstützt |
Stand: 2026. EOSL-Daten basieren auf offiziellen Hersteller-Roadmaps und können sich ändern. Verbindliche Auskunft im Einzelfall auf Anfrage.
Was wir konkret leisten
Battery-Refresh-Service
Original-Liebert oder zertifizierte Alternativen, BattG-konforme Altbatterie-Entsorgung.
Hardware-Komponenten
Power-Module, Battery-Cabinets, Lüfter, LCD-Displays, IntelliSlot-Karten aus eigenem Pool.
Liebert-zertifizierte Engineers
Deutschsprachige Engineers mit Liebert-/Vertiv-Schulungen, 4-Stunden-Reaktionszeit garantiert.
Flexible SLA pro System
Parts Only, 5×9 NBD oder 24×7×4 — frei kombinierbar je nach Standort und Kritikalität.
Multi-Class-Vertiv-Vertrag
GXT/ITA + NXC/APM/EXM + NXL/EXL + Hipulse in einem Konstrukt, ein Ansprechpartner.
EOSL- und Migrations-Coverage
GXT4, Hipulse, Liebert NX 1. Gen weiterhin wartbar.