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BROCADE IP LEGACY · TPM FÜR MLX, VDX, ICX

Brocade IP Legacy Wartung — vendor-unabhängiger Service für MLX, VDX und ICX

Wir warten Brocade IP Legacy-Plattformen herstellerunabhängig — MLX-Serie (Carrier-Class Routing, heute Ruckus/CommScope, EOSL), VDX-Serie (Datacenter Switching mit VCS Fabric, EOSL), ICX-Serie (Campus Switching, heute Ruckus, EOSL teilweise erreicht). Mit Original-Switches, Line-Cards, Power Supplies aus eigenem Lager und zertifizierten Refurbishing-Pools, SLA bis 24×7×4. TPM ist hier in vielen Fällen die einzige verbleibende Wartungsoption — die Sparte wurde 2017 von Broadcom an Ruckus/CommScope verkauft und Service-Strukturen sind seit der Übergabe inkonsistent.

Welche Brocade IP Legacy-Modelle wir warten

Brocade IP-Networking war vor der Broadcom-Übernahme ein eigenständiges Geschäft mit drei Schwerpunkten: Carrier-Class-Routing (MLX-Serie als Konkurrent zu Cisco ASR und Juniper MX), Datacenter-Switching (VDX-Serie mit VCS Fabric als Konkurrent zu Cisco Nexus und Juniper QFX), und Campus-Switching (ICX-Serie als Konkurrent zu Cisco Catalyst und Aruba). Nach dem Spin-off 2017 wurden diese Linien an Ruckus/CommScope übergeben — Service-Strukturen sind seitdem fragmentiert, viele Bestände in DACH erhalten keinen oder nur eingeschränkten OEM-Support mehr.

MLX-Serie · Carrier-Class Routing
MLX-4 · MLX-8 · MLX-16 · MLX-32 · MLXe-4/8/16/32 · NetIron MLX
VDX-Serie · Datacenter mit VCS Fabric
VDX 6710 · VDX 6720 · VDX 6730 · VDX 6740 · VDX 8770-4/8770-8
ICX-Serie · Campus Switching
ICX 7150 · ICX 7250 · ICX 7450 · ICX 7650 · ICX 7750 (heute Ruckus)
Komponenten & Optics
Line-Cards · Switch Fabric Modules · Power Supplies · Fan Modules · 1/10/40G SFP+/QSFP+

Warum TPM-Wartung für Brocade IP Legacy

Brocade IP Legacy ist der spezielle Fall im DACH-TPM-Markt — die Plattformen sind technisch noch produktiv (MLX als Carrier-Router läuft 10-15 Jahre, VDX-Datacenter-Switches mit stabilem VCS-Setup ähnlich, ICX-Campus-Switches sind robust), aber die Service-Situation ist nach dem 2017er-Spin-off fragmentiert. Ruckus/CommScope hat die Linien teilweise weitergeführt, teilweise auslaufen lassen. Viele DACH-Kunden mit MLX/VDX/ICX-Beständen erhalten heute entweder keinen Support oder nur zu unattraktiven Konditionen. TPM ist in diesen Fällen oft die einzige verbleibende Wartungsoption — und gleichzeitig die wirtschaftlichste, weil OEM-Kosten für EOSL-Plattformen typisch hoch sind.

Wir warten Brocade IP Legacy-Plattformen mit Original-Switches, Line-Cards, Power Supplies und Fan-Modulen aus eigenem Lager und zertifizierten Refurbishing-Pools — die Pool-Tiefe ist hier das entscheidende Kriterium, weil Original-Komponenten am freien Markt nur begrenzt verfügbar sind. Unsere strategische Ausrichtung: aktive Bestands-Beobachtung in DACH, gezielter Zukauf bei Refresh-Projekten anderer Kunden, Aufbau von Refurbishing-Partnerschaften. Brocade NetIron-OS (auf MLX), Network OS (auf VDX) und FastIron (auf ICX) laufen lizenzfrei weiter — alle Produktions-Funktionen bleiben aktiv, nur Code-Updates auf neuere OS-Versionen sind eingeschränkt.

30–70 %
Ersparnis ggü. OEM-Konditionen
EOSL-Spezialist
Refurbishing-Pools für MLX/VDX/ICX
OS bleibt
NetIron, Network OS, FastIron lizenzfrei aktiv
Bridge-Service
Verlängert Bestand bis Refresh-Strategie steht

Generations-Timeline & TPM-Abdeckung

Pro Hardware-Generation: Hersteller-Phase (Slate) und TechCare-Coverage-Window (Teal) bis ~5 Jahre nach OEM-EOSL.

EOSL-Status der Brocade IP Legacy-Generationen

Brocade IP-Generationen folgen einem 8-12-Jahre-Lifecycle. MLX-Serie ist komplett EOSL, VDX ist großteils EOSL, ICX-Serie hat unterschiedlichen EOSL-Status je Modell.

Modellfamilie Markteinführung OEM-Support endet TPM-Status
MLX-4/8/16/32 (Carrier Routing) 2009 2019–2021 Empfohlen
MLXe-4/8/16/32 2012 2022–2024 Empfohlen
VDX 6710/6720/6730 (1G/10G) 2010–2013 2020–2023 Empfohlen
VDX 6740/6740T (10G/40G) 2013 2023–2024 Empfohlen
VDX 8770-4/8770-8 (Modular) 2012 2022–2023 Empfohlen
ICX 7150/7250 (Campus Edge) 2014–2015 2024–2025 Empfohlen
ICX 7450/7650 (Campus Aggregation) 2015–2017 2025–2026 Unterstützt
ICX 7750 (Campus Core) 2014 2024 Empfohlen

Stand: 2026. EOSL-Daten basieren auf offiziellen Hersteller-Roadmaps und können sich ändern. Verbindliche Auskunft im Einzelfall auf Anfrage.

Was wir konkret leisten

Original-Ersatzteile

Eigenes Lager mit OEM-Originalkomponenten und zertifizierten Refurbishing-Pools für EOSL-Generationen.

Onsite-Engineer

Deutschsprachige Techniker in DACH und international, 4-Stunden-Reaktionszeit garantiert.

Flexible SLA pro System

Parts Only, 5×9 NBD oder 24×7×4 — frei kombinierbar je nach Standort und Kritikalität.

Multi-Vendor-Vertrag

Ein Vertrag für Brocade FC SAN, IP-Legacy und alle anderen Hersteller. Keine Einzelverträge mehr.

EOSL-Tracking & Reporting

Monatliche SLA-Reports, Asset-Übersicht, automatische EOSL-Benachrichtigung.

Fabric OS bleibt

Brocade FOS, NetIron, Network OS und FastIron lizenzfrei aktiv. SANnav-Subscription unabhängig.

Häufige Fragen zur Brocade IP Legacy Wartung

Welche Brocade IP Legacy-Modelle warten Sie?
Komplette IP-Legacy-Familie aller drei Linien: MLX-Serie (MLX-4, MLX-8, MLX-16, MLX-32, MLXe-Serie und NetIron MLX als Carrier-Class Router), VDX-Serie (VDX 6710, 6720, 6730, 6740, 6740T und VDX 8770-4/8770-8 als Datacenter-Switches mit VCS Fabric) und ICX-Serie (ICX 7150, 7250, 7450, 7650, 7750 als Campus Edge/Aggregation/Core — heute Ruckus). Inklusive aller Line-Cards, Switch Fabric Modules, Power Supplies und SFP+/QSFP+-Optics.
Was kostet TPM für Brocade IP Legacy im Vergleich zu OEM-Kosten?
30 bis 70 Prozent Ersparnis, je nach Modell und EOSL-Status. Bei MLX-Carrier-Routern, wo Ruckus/CommScope kaum noch Service anbietet, sehen wir bis 70 Prozent — TPM ab 4.500-8.500 Euro pro Jahr für eine MLX-16, je nach Bestückung. VDX-Datacenter-Switches: 1.500-3.500 Euro pro Switch, je nach Modell und SLA. ICX-Campus-Switches in Ruckus-Service: 800-1.500 Euro Ruckus-Support pro Switch, mit TechCare 350-700 Euro. Bei kompletten IP-Legacy-Beständen mit 20-50 Geräten summieren sich Wartungs-Ersparnisse auf 5-stellige Beträge pro Jahr.
Was ist mit Ruckus/CommScope-Support für ICX/MLX seit dem Brocade-Spin-off?
Brocade IP-Sparte wurde 2017 mit der Broadcom-Übernahme von Brocade Communications an Arris/Ruckus ausgegliedert, dann mit der CommScope-Akquisition von Arris weiter. ICX-Linie wurde von Ruckus weitergeführt mit teilweise neuen Modellen, MLX-Linie wurde nicht weiterentwickelt und ist EOSL erreicht. VDX-Linie wurde nicht weitergeführt, EOSL erreicht. Aus Service-Sicht ist die Situation für DACH-Kunden inkonsistent — viele Bestände sind heute praktisch ohne OEM-Service. TPM füllt diese Lücke.
Funktioniert NetIron, Network OS und FastIron weiter ohne OEM-Vertrag?
Ja. Brocade NetIron-OS (auf MLX), Network OS (auf VDX mit VCS Fabric) und FastIron (auf ICX) laufen lizenzfrei auf den Geräten weiter — alle Produktions-Funktionen, BGP, OSPF, MPLS (auf MLX), VCS Fabric (auf VDX), Spanning Tree, Layer-2/3-Routing, alle Campus- und Datacenter-Features bleiben funktional aktiv. OS-Code-Updates auf neuere Versionen sind seit dem Spin-off ohnehin eingeschränkt — bei stabilen Legacy-Konfigurationen typisch unkritisch.
Wann macht Refresh statt TPM Sinn für IP Legacy?
Drei Kriterien sprechen für Refresh: (1) MLX-Carrier-Router, wenn die Bandbreitenanforderung über 100G hinausgeht — moderne Carrier-Router wie Juniper MX204 oder Cisco ASR 9000 bieten signifikant höhere Performance bei niedrigeren Operating-Kosten. (2) VDX-Datacenter-Switches, wenn neue Workloads (NVMe-over-Fabric, AI/ML, 100/400G-Anforderungen) auf die Roadmap kommen — Refresh zu Cisco Nexus, Juniper QFX, Arista oder Mellanox/NVIDIA. (3) ICX-Campus-Switches, wenn Wi-Fi 6E/Wi-Fi 7 oder PoE++-Anforderungen entstehen — moderne Campus-Plattformen sind energieeffizienter. Für stabile Bestände ohne neue Workload-Anforderungen ist TPM die wirtschaftliche Brücke.
Welche SLA-Stufen empfehlen Sie für IP Legacy?
Stark abhängig von der Rolle: MLX-Carrier-Router in produktiven Service-Provider- oder Enterprise-Backbone-Rollen brauchen 24×7×4 — Outage betrifft Internet- oder MPLS-Backbone. VDX-Datacenter-Switches in produktiven VCS-Fabrics ebenfalls 24×7×4. ICX-Campus-Switches in Edge-Rollen (Floor Switches): 5×9 NBD oder Parts Only ausreichend, weil Single-Switch-Outage auf Etagen-Ebene. ICX-Campus in Aggregation/Core: 24×7×4. Bei EOSL-Beständen, die auf Refresh warten: Parts Only oft ausreichend als Brücke.
Wie ist die Komponenten-Verfügbarkeit für sehr alte MLX/VDX-Bestände?
Begrenzt aber strukturiert. Wir halten für die Hauptmodelle (MLX-8/16/32, VDX 6740, VDX 8770) zertifizierte Refurbishing-Pools und beobachten den DACH-Markt aktiv für Bestände, die durch Refresh-Projekte freiwerden. Pool-Tiefe variiert pro Komponente — manche Line-Cards sind reichlich verfügbar, andere knapp. Vor Vertragsabschluss erstellen wir eine Risiko-Bewertung pro Modell auf Basis Ihrer Bestandsliste — bei hoher Risiko-Stufe empfehlen wir oft, kritische Komponenten als Spare on-site zu lagern (verhandelbar im Vertrag).
Können wir IP Legacy, FC SAN Mid-Range und FC Director im selben Vertrag haben?
Ja. Multi-Class-Verträge sind unsere Stärke — Brocade IP Legacy (MLX/VDX/ICX) plus FC SAN Mid-Range (G620/G630/G720/G730/6510/6520) plus FC Director (X7/X6/DCX) — alles in einem Vertrag, ein Ansprechpartner, ein SLA-Report-Set. Plus alle anderen Hersteller (Cisco MDS, Juniper, Arista, etc.) im gleichen Konstrukt. Gerade bei Brocade-Beständen ist Multi-Class-TPM eine ideale Konsolidierung — der gleiche Anbieter deckt FC-Storage und IP-Legacy ab.
Service-Performance

Echte Ist-Werte Q1 2026 — direkt aus unserem ITIL-Ticketing.

99,2 %
Tickets innerhalb vereinbarter Response-Time gelöst
2,4 h
Ø Erst-Reaktion bei 4h-SLA-Tier
88 %
First-Time-Fix beim Ersttermin
97 %
Ersatzteil binnen 4 h vor Ort, DACH-Depots
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