HPE HCI Hyperconverged Infrastructure Wartung
im Direktvergleich.
TPM-Wartung von TechCare vs. Foundation Care / Proactive Care. Kostenrange, EOSL-Vorteile, Migration-Pfad und DACH-Compliance auf einen Blick — für IT-Leitung und Einkauf.
Cost-Vergleich
Beispiel ProLiant DL380 Gen10 mit 4-Jahres-Foundation-Care: TechCare TPM rund 37–55 % unter dem OEM-Preis.
Beispiel ProLiant DL380 Gen10 mit 4-Jahres-Foundation-Care: TechCare TPM rund 37–55 % unter dem OEM-Preis.
Aktive EOSL-Linien
- SimpliVity 2600 · EOSL 2027-03-31 — EOSL 2027 — TPM-Bridge wirtschaftlich vor HPE-Alletra-dHCI-Replatform
- SimpliVity 325 (kompakte HCI) · EOSL 2029-10-31 — Aktuelle Plattform, TPM-Optimierung ab Jahr 3-4
- SimpliVity 380 (gen 1, OmniStack) · EOSL 2024-06-30 — Bereits EOSL — TPM zwingend, OmniStack-Software-Sub bleibt HPE-Kanal
Welche HPE HCI-Plattformen wir warten
- HPE SimpliVity · HCI mit integriertem Backup
- SimpliVity 380 (Gen10/Gen10 Plus) · 325 (Branch/Edge) · 2600 (high-density) · ältere OmniStack-Generationen wie OmniCube und OmniStack Integrated Solution
- HPE ProLiant DX · Nutanix-Appliance auf ProLiant
- DX380 (Gen10) · DX385 (AMD-EPYC) · DX560 (high-CPU-density) · DX2000 (storage-heavy) · DX4200 — alle mit Nutanix AOS, Hardware ist ProLiant-Basis
- HPE dHCI · disaggregierte HCI mit Nimble oder Alletra
- Nimble dHCI mit ProLiant-Compute · Alletra dHCI (5000/6000-Storage + ProLiant-Compute) · Nimble HF/AF-Storage als dHCI-Backend · Multi-Site-dHCI-Konfigurationen
EOSL-Status der HPE HCI-Plattformen
| Generation | Markteinführung | Ende Herstellersupport | TechCare TPM |
|---|---|---|---|
| SimpliVity OmniCube / OmniStack Integrated | 2014-2016 | 2021-2023 | Empfohlen |
| SimpliVity 380 Gen9 | 2017 | 2024 | Empfohlen |
| SimpliVity 380 Gen10 / Gen10 Plus | 2018-2020 | 2025-2027 | Unterstützt |
| ProLiant DX380 (Gen10) | 2018 | 2025 | Unterstützt |
| ProLiant DX385 / DX560 | 2019-2020 | 2026-2027 | Unterstützt |
| Nimble dHCI (Gen1, ältere Nimble-Generationen) | 2018-2019 | 2025-2026 | Unterstützt |
Linien-spezifische Pain-Points
- SimpliVity OmniStack Software-Sub bleibt HPE-Kanal — TPM uebernimmt nur Hardware-Layer, kein Software-Lock-in.
- VMware vSphere/ESXi-Lizenzen bleiben Broadcom-direkt — TPM beruehrt nicht den Hypervisor-Stack.
- Node-Replacement im HCI-Cluster: OmniStack-konformes Node muss exakt zur Cluster-Hardware-Baseline passen. TPM-Spare-Pool mit kompatiblen Nodes.
- Disk-Pool-Logik (Capacity + Cache-Tier) ist SimpliVity-spezifisch — TPM stellt korrekte Disk-Typen bereit (NVMe-Cache + SAS-Capacity).
- HPE Foundation Care for SimpliVity ist 30-40% teurer als TPM-Pendant bei vergleichbarer 24×7×4-SLA.
Warum TPM für HPE HCI sinnvoll ist
HCI-Hardware ist im Kern ProLiant-Hardware mit zusätzlichem Software-Stack. Die OEM-Wartung mischt jedoch Hardware-Service und Software-Subscription zu einem Paketpreis, der deutlich höher liegt als die Summe der Einzelteile. Wir trennen die beiden Schichten sauber: Hardware übernehmen wir, Software-Subscription läuft weiter über HPE, Nutanix oder VMware.
HPE Pointnext für SimpliVity oder ProLiant DX enthält den vollen Lifecycle-Support inklusive OmniStack- bzw. AOS-Updates — den brauchen Sie weiterhin, wir greifen ihn nicht an. Die Hardware-Service-Komponente, die in der Bundle-Preisgestaltung steckt, ersetzen wir durch unseren Service zu 30 bis 60 Prozent niedrigeren Kosten. Das funktioniert genauso für die dHCI-Linien mit Nimble oder Alletra — dort umfasst unsere Wartung beide Komponenten (Storage und ProLiant-Compute) auf der Hardware-Schicht.
OEM vs. TechCare — wo der Wechsel sich lohnt
Die vollständige OEM-vs-TPM-Matrix (Ersatzteile, SLA-Stufen, Sprache, Sub-Outsourcing, Compliance-Doku, Reporting) gilt für alle HPE-Linien gleich — siehe HPE-Battle-Card.
Bleibt bei HPE HCI
- HPE OneView / iLO Advanced Subscription
- HPE Aruba Central / GreenLake-Cloud-Subscriptions
- HPE Software-TAC und Firmware-Login-Releases
Wechselt zu TechCare
- Hardware-Defekte (Memory, Disk, PSU, Mainboard, Module)
- 24×7×4-On-Site-SLA mit deutschsprachigem Field-Service
- Spare-Parts-Logistik DACH + globales Hub-Netzwerk
- Festpreis-Vertrag in 48 h, eine Bestandsliste — ein Vertrag
DACH-Compliance by design.
BAIT-/MaRisk-Doku-Paket, DORA-Art.-28-Vertragstemplate, ISO 27001 und DSGVO-konformes Datenträger-Handling gelten für alle HPE-Linien gleich — Details auf der HPE-Battle-Card.
Migration-Pfad vom Erstkontakt zur Hand-Over.
- Cluster-Inventur Cluster-Liste + Node-Count + Disk-Konfig aus OmniStack-Manager oder vCenter exportieren. Replikations-Pairs separat dokumentiert.
- Quote in 48 h Festpreis pro SimpliVity-Generation (325/380/2600) + Cluster-Size. Disk-Spare-Pool-Setup separat ausgewiesen.
- Vertrag + OmniStack-Trennung Vertrag separiert Hardware-Wartung (TPM) von OmniStack-Sub (HPE direkt). HCI-Cluster-Baseline-Doku als Anhang.
- Hand-Over + Node-Spares HPE-Pointnext-Kuendigung in Abstimmung, Cold-Standby-Node + Disk-Spare-Pool im DACH-Hub mit SimpliVity-Kompatibilitaet.
Häufige Fragen zur HPE HCI-Wartung
- Welche HPE HCI-Plattformen warten Sie?
- Wir warten die Hardware-Schicht aller aktuellen und älteren HPE HCI-Plattformen: SimpliVity (380 Gen9/Gen10/Gen10 Plus, 325 Branch/Edge, 2600 High-Density sowie ältere OmniCube- und OmniStack-Integrated-Solution-Generationen), ProLiant DX mit Nutanix AOS (DX380, DX385, DX560, DX2000, DX4200) sowie dHCI mit Nimble oder Alletra (Nimble dHCI, Alletra dHCI 5000/6000 mit ProLiant-Compute).
- Was passiert mit unserer SimpliVity OmniStack-Subscription?
- Nichts. Wir greifen ausschließlich die Hardware-Wartung an. Ihre OmniStack-Lizenz, das integrierte Deduplication- und Backup-Feature sowie alle OmniStack-Software-Updates laufen vertraglich unverändert über HPE. Sie behalten alle Update-Rechte, das Federation-Management und die Backup-/DR-Funktionen.
- Können wir auch ältere SimpliVity 380 Gen9 weiter warten lassen?
- Ja, das ist sogar einer unserer Kernbereiche. SimpliVity 380 Gen9 ist seit 2024 EOSL, OmniCube-Generationen vorher schon. HPE bietet entweder gar keine Verlängerung mehr oder zu unverhältnismäßig hohen Kosten an. Wir warten diese Generationen mit Original-Ersatzteilen weiter, auch über den OEM-EOSL-Zeitpunkt hinaus. Dies gilt auch für die OmniCube- und OmniStack-Integrated-Solution-Hardware.
- Was kostet TPM für SimpliVity im Vergleich zu HPE Pointnext?
- Im DACH-Mittelstand sehen wir typischerweise 30 bis 60 Prozent Hardware-Schicht-Ersparnis gegenüber dem HPE-Pointnext-SimpliVity-Bundle. Bei EOSL-Generationen wie 380 Gen9 oder OmniCube bis zu 70 Prozent. Wichtig: Im OEM-Bundle ist auch der OmniStack-Lifecycle-Support enthalten — der bleibt bei HPE, der Hardware-Anteil ist es, den wir günstiger anbieten. Bei einem typischen Cluster aus 4 SimpliVity-Nodes macht das jährlich einen spürbaren Teil des Wartungsbudgets aus.
- Wie funktioniert die Disk- und Node-Tausch-Logik bei SimpliVity mit TPM?
- Wir liefern den Hardware-Tausch (Disk, NIC, Node-Komponente) wie bei regulärer ProLiant-Wartung. Die OmniStack-Federation-Reintegration läuft anschließend über das SimpliVity-Management-Interface — also genau so, wie es bei OEM-Wartung auch geschieht. Das Verfahren ist identisch, weil die Software-Schicht unverändert bleibt. SimpliVity erkennt den getauschten Node automatisch und integriert ihn in die Federation.
- Was ist mit ProLiant DX — die Hardware ist doch ProLiant?
- Stimmt, ProLiant DX ist Standard ProLiant-Hardware mit Nutanix AOS. Wir warten die Hardware ganz regulär, die Nutanix-Subscription mit Prism Central, AOS-Updates und Lifecycle Manager bleibt vertraglich bei Nutanix bzw. HPE. Pulse-Telemetry, AOS-Upgrades und alle Cluster-Operationen funktionieren wie gewohnt. Das ist das gleiche Modell wie bei Dell XC oder Cisco HyperFlex.